Düren: „Die Troerinnen“: Ein ernstes Thema im Rittersaal

Düren: „Die Troerinnen“: Ein ernstes Thema im Rittersaal

Das Stück „Die Troerinnen“ von Euripides, in einer Fassung für Jugendliche nach Sungard Rothschädl und Jean Paul Sartre, befasst sich am Beispiel des Trojanischen Krieges mit den Auswirkungen jedes Krieges.

Deshalb ist es beklemmend aktuell und wird vom Jungen Theater Düren unter Leitung von Ursula Keppler am Freitag, 23. Mai, und am Samstag, 24. Mai, jeweils ab 19 Uhr, und am Montag, 26. Mai, ab 18 Uhr im Rittersaal auf Schloss Burgau aufgeführt.

Nachdem der Krieg verloren ist und die siegreichen Griechen zurück in ihre Heimat aufbrechen, entscheidet sich das Schicksal der trojanischen Frauen. Als Besiegte haben sie ihre Schicksale nicht mehr selbst in der Hand, sondern es drohen Verschleppung und Versklavung. Dabei werden die unterschiedlichen Schicksale von Hekuba, Andromache, Kassandra, Polyxena und Helena sowie die Art und Weise, wie sie damit umgehen, in den Mittelpunkt gestellt.

Im Rahmen der Vorbereitung auf das Stück haben sich die jungen Darsteller mit Schriftstellern und Künstlern aus Syrien über deren Kriegserfahrungen ausgetauscht, die derzeit als Stipendiaten im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich leben.

Das Stück ist für Schüler der Jahrgangsstufe 8 und gerade auch für den Besuch von Schulklassen geeignet. Eintrittskarten zum Preis von acht Euro, ermäßigt fünf Euro, sind an der Theaterkasse unter der Telefonnummer 02421/251317 oder unter der E-Mail-Adresse theaterkasse@dueren.de erhältlich. Weitere Informationen gibt es bei www.junges-theater-dueren.de.