Hasenfeld: Die ollen „Silvergirls“ werden immer noch doller

Hasenfeld : Die ollen „Silvergirls“ werden immer noch doller

„Ejahl, wie groß die Welt, mir fiere im Zelt in Hasenfeld“ lautet das Motto der KG „Torrausch“. Der Hasenfelder Verein feierte seine 23. Kappensitzung mit einem bunten Programm bis Mitternacht. Präsident Richard Boje beging ein ganz besonderes Jubiläum am Samstagabend.

Er leitete zum 22. Mal die Kappensitzung und bekam vom Vorsitzenden Sascha Heinen ein Zehn-Liter-Fass Kölsch überreicht. Ein Fässchen Bier könne man immer gebrauchen, waren sich die Vereinsmitglieder einig.

In diesem Jahr gab es grundlegende Neuerungen. Sascha Heinen. „Dieses Jahr haben wir ein neues Zelt, eine neue Wirtin und ein neues Kellner-Team.“ Das alles so zu planen, sei eine kleine Herausforderung gewesen.

Eine weitere Neuerung sei die Verlegung des karnevalistischen Frühshoppens am Sonntagmorgen ins neue Festzelt. Eine alte Tradition, die von Beginn an etabliert wurde, ist der Auftritt des „Quartetts Durcheinander“. Es begleitet die Sitzung seit 1996 und spielte auch dieses Jahr wieder viele „Kölsche Leedcher“, zu denen gesungen und geschunkelt wurde.

Doch auch tolle Tanzauftritte durften nicht fehlen. So begeisterten die „Silvergirls“ mit ihrem fünften Auftritt in Folge mit ihrem Tanz „Je oller, je doller“. Die Tänzerinnen hatten sich als alte Frauen verkleidet und gaben in ihrer Choreographie unter anderem Michael Jacksons „Thriller“ zum Besten. Ihr Tanz bekam die erste Rakete des Abends.

In Hasenfeld tanzten jedoch nicht nur die Frauen, sondern auch die Herren. Das eigene Männerballett „Hackespitzehackezu“ und auch die „Firewalker“ aus Vlatten brachten den Saal zum Toben. Gekonnt zeigten sie schnelle Tänze und Hebefiguren.

Für Tänzer Oliver Boje bedeute Karneval Spaß „An der eigenen Sitzung ist das Besondere, dass man alle kennt und sich mit vielen gut versteht“, sagte er.

Der zweite Höhepunkt für die Hasenfelder Karnevalsgesellschaft „Torrausch“ ist der Umzug, der am Sonntag, 11. Februar, um 13.11 Uhr startet. Dieser geht von Hasenfeld nach Heimbach und wurde vor zwei Jahren vom Verein übernommen und neu auf die Beine gestellt.

(lah)