Düren-Birkesdorf: Die Nachbarn können aufatmen

Düren-Birkesdorf: Die Nachbarn können aufatmen

Eine gute Nachricht für die Birkesdorfer, die im Umfeld des St.-Marien-Hospitals wohnen: Das Parkhaus des Krankenhauses ist fertig gestellt. Das wird eine erhebliche Entlastung für die Anwohner bringen.

Bisher gab es rund um das Marien-Hospital zu wenige Stellplätze. Das führte zu einem erheblichen Parksuchverkehr, unter dem die Anlieger zu leiden hatten. Das leidige Thema ist in fast jeder Sitzung des Bezirksausschusses Birkesdorf zur Sprache gekommen. Es hat lange gedauert, bis die Lösung mit dem eigenen Parkhaus verwirklicht wurde.

In dem Gebäude stehen 224 Stellplätze zur Verfügung, die etwa zur Hälfte von Mitarbeitern des Krankenhauses belegt werden. Ab sofort sind alle Parkplätze auf dem Gelände des Marien-Hospitals bewirtschaftet, das heißt gebührenpflichtig. Im Parkhaus und den zwei etwas abgelenen Parkplätzen beträgt die Einstellgebühr einen Euro pro Stunde, auf dem Parkplatz direkt neben dem Haupteingang 2,50 Euro pro Stunde.

Peter Koschorreck, der Vorsitzende des Bezirksausschusses, seine Vorgängerin Käthe Hofrath und Bürgermeister Paul Larue dankten am Donnerstag bei der Einweihung der Caritas-Trägergesellschaft West (ctw) als Bauherrin für die Investition. Sie bedeute eine große Erleichterung für die Bürgerinnen und Bürger im Umkreis des Hospitals. Die Einfahrt zum Parkhaus befindet sich in der Birkenallee. Im Haus beträgt die Fahrbahnbreite durchgängig sechs Meter, die Stellplätze sind 2,50 Meter breit. Aus der Bauweise mit versetzten Parkebenen, von denen sich zwei im Untergeschoss befinden, resultiert eine oberirdische Bebauung von nur zwei beziehungsweise drei Geschossen. Gekostet hat das neuen Parkhaus rund 2,5 Millionen Euro.

Pfarrer Willi Lennarz spendete dem Gebäude in Gegenwart zahlreicher Gäste am Donnerstag den kirchlichen Segen.

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