Düren: Die mutigen Worte des Priesters bei der Mozart-Messe

Düren : Die mutigen Worte des Priesters bei der Mozart-Messe

Wenn die Cappella Villa Duria in die Marienkirche zum Gottesdienst „Mozart im Mai“ einlädt, bleibt selbst bei schönstem Sonnenschein kein Platz in der Kirche mehr frei. „Mozart im Mai“ lautet das schon traditionelle Projekt im Cappella-Villa-Duria-Konzertforum, mit dem am vergangenen Sonntag die Messe in St. Marien ausschließlich mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wurde.

Die „Krönungsmesse“ KV 317 war das musikalische Hauptwerk des Gottesdienstes, das der Chor, Solisten und Instrumentalisten mit einer Leichtigkeit präsentierten. Das Offertorium „Benedictus sit Deus KV 117“, die Motette „Ave verum“ und „Laudate Dominum“ und „Magnificat“ aus der „Vesperae solemnes de Confessore“ KV 339 ergänzten das Programm.

Herausragend war die Leistung von Katharina Bergrath, die die solistische Partie mit ihrer strahlenden Sopranstimme hervorragend meisterte. Ulrike Tatsch (Alt), Johannes Esser (Tenor) und Wolfgang Reepen komplementierten das solistische Quartett. Seinen Dirigierstab übergab Johannes Esser an Maria Reepen, die diese Aufgabe mit Bravour löste. Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes gelang es in seiner Ansprache, humorvoll das aktuelle Thema der katholischen Kirche rund um die Kommunion lebensnah zu thematisieren. Seine mutigen Worte wurden von allen mit Applaus honoriert. Bei dieser kurzweiligen Gottesdienstgestaltung mit Wort und Musik machte es den Besuchern nichts aus, dass sie nach anderthalb Stunden wieder in die Sonne entlassen wurden.

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