Ausschuss ist sich einig: Die Müllgebühren sollen in Nideggen steigen

Ausschuss ist sich einig : Die Müllgebühren sollen in Nideggen steigen

Der Haupt- und Finanzausschuss des Nideggener Rates beauftragt die Verwaltung, die neue Abfallgebührenberechnung vorzulegen.

Gerade einmal gut anderthalb Stunden dauerte die jüngste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Rates der Stadt Nideggen. In dieser von Sachlichkeit geprägten Sitzung des Gremiums – wie Teilnehmer lobend heraushoben – beauftragten die Kommunalpolitiker die Verwaltung, dem Rat für seine nächste Sitzung die neue Abfallgebührenberechnung zur Abstimmung vorzulegen.

Seit einem Jahr werden die Abfallgebühren in Nideggen auf Basis der sogenannten Einheitsgebühr beschlossen. In dieser Gebühr sind neben dem Restmüll auch der Biomüll, zweimal pro Jahr die Sperrmüllabfuhr, das Abgeben von Schadstoffen und der Grünschnitt enthalten.

Um vier Euro auf 95 Euro soll die Gebühr für das 60-Liter-Gefäß steigen, wenn es alle vier Wochen geleert wird, um sieben Euro auf 189 Euro bei zweiwöchiger Leerung. Die zweiwöchige Leerung des 80-Liter-Gefäßes soll nach den Berechnungen der Verwaltung in 2019 um zehn Euro auf 253 Euro klettern, das 120-Liter-Gefäß um 15 Euro auf 379 Euro.

Dem wilden Müll hat die Stadt verstärkt den Kampf angesagt – nicht nur in der Landschaft, sondern auch an Containern wie beispielsweise an Gut Kirschbaum am Ortsausgang Richtung Kreuzau.

Zugestimmt hat der Ausschuss auch der Verteilung der Sportpauschale, so wie sie der Stadtsportverband vorgeschlagen hat. Der TuS Schmidt erhält etwas über 3500 Euro unter anderem für Spinning Bikes im Kraftraum. Weil der Fliesenbelag im Duschraum des Erdgeschosses am Sportplatz defekte Stellen aufweist, erhält der SC Mausauel-Nideggen über 5500 Euro zur Sanierung des fast 40 Jahre alten Belages.

Kinderschwimmwesten will der Angelsportverein Schmidt unter Sicherheitsaspekten anschaffen. Er soll 1200 Euro bekommen. Knapp 4900 Euro wird der FC Blau-Weiß Embken erhalten, weil er diverse Maßnahmen der Fußballer, der Tennisspieler und der Taekwondo-Kämpfer unterstützen möchte.

Die Ausschussmitglieder stimmten auch Anträgen der CDU- und der SPD-Fraktion zu. Die Christdemokraten beantragten, für Investitionen in den Bauhof eine Bedarfsplanung für die nächsten fünf Jahre aufzustellen. Die Sozialdemokraten setzten sich erfolgreich für eine zusätzliche Überwachungskraft ein, die in den nächsten zwei Jahren den ruhenden Verkehr kontrollieren soll.

(sis)
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