„Literarischer Nachmittag“: Die Lesung des Dichters Hervé Carns steht im Mittelpunkt

„Literarischer Nachmittag“ : Die Lesung des Dichters Hervé Carns steht im Mittelpunkt

Das Partnerschaftskomitee Kreuzau/Plancoët hatte zum „Literarischen Nachmittag“ im Heinrich-Böll-Haus in Kreuzau-Langenbroich eingeladen.Vier Tage empfing das Partnerschaftskomitee Gäste aus der Partnerstadt Plancoët in der Bretagne.

Zu den Gästen gehörte auch der Dichter Hervé Carn, dessen Lesung bei herrlichem Spätsommerwetter im Garten des Heinrich-Böll-Hauses in Langenbroich im Mittelpunkt des Wochenendes stand.

Der „Literarische Nachmittag“ begann mit einer Führung im Heinrich-Böll-Haus von Marcus Schäfer von der Heinrich-Böll-Stiftung und Stefan Knodel, der als Mitglied der Geschäftsführung des Vereins Heinrich-Böll-Haus-Langenbroich die Lesung dort ermöglichte.

Für Hervé Carn war es eine besondere Ehre, im Garten des Nobelpreisträgers Heinrich Böll einige seiner Werke zu präsentieren, so die Erzählung „Wilhelm“ aus dem Band „Rodano et autres écrits“, vier Gedichte aus „L‘Organisation de la pénombre“ und den Prosatext „Juist“.

Intensive Vorbereitung

Durch das Programm führte Yannick Mariot, ehemalige Geschäftsführerin des Partnerschaftskomitees, die die Lesung sehr intensiv vorbereitet und die französischsprachigen Texte übersetzt hatte. Die musikalische Gestaltung übernahm ein Bläserquartett der Musikschule Kreuzau unter der Leitung von Saxophonlehrer Raik Weidemann. Am Sonntagmorgen besuchte die französische Gruppe das Ortsfest in Kreuzau, wo das Partnerschaftskomitee mit einem Infostand vertreten war.

Anschließend besichtigten die Franzosen die Ordensburg Vogelsang und die Ausstellung „Bestimmung: Herrenmensch“. Die Plancoëter bedankten sich für den herzlichen Empfang und das gelungene kulturelle Programm. Hervé Carn verglich diese deutsch-französische Begegnung „mit einem kleinen Stein in einer großen Mauer gegen das Böse“.

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