„Cappella Villa Duria“: Die Leidensgeschichte Jesu musikalisch umgesetzt

„Cappella Villa Duria“ : Die Leidensgeschichte Jesu musikalisch umgesetzt

Der Chor und das Instrumentalensemble der „Cappella Villa Duria“ präsentierten ein Werk von Heinrich Schütz.

Intensive Klänge in andächtiger Atmosphäre – in der Herz-Jesu Kirche der LVR-Klinik gab an Karfreitag das Konzertforum „Cappella Villa Duria“ ein Konzert. Rund 60 Gäste verfolgten die Passionsmusik von Heinrich Schütz. Bereits im vergangenen Jahr hatte die „Cappella Villa Duria“, die Johannes Esser vor 25 Jahren gegründet hat, die kleine Kirche auf dem Gelände der LVR-Klinik an Karfreitag besucht.

Diesmal präsentierten die Sängerinnen und Sänger des Kammerchores unter der Leitung von Irmgard Hafenrichter und mit Unterstützung eines Instrumentalensembles das Stück „Die Sieben Worte Jesu Christi am Kreuz“.

Heinrich Schütz, ein deutscher Komponist des Frühbarocks, thematisierte in diesem geistlichen Werk die Passionsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas. Es entstand vermutlich zwischen 1664 und 1666 in Schütz‘ Heimatort Weißenfels, nachdem er seine Tätigkeit als Hofkapellmeister in Dresden beendet hatte.

Der stimmgewaltige Kammerchor sowie die Instrumentalisten setzten das Stück sehr gekonnt in Szene. Der melodische Sprechgesang der Solisten erzeugte eine andächtige Stimmung. In den Chorpassagen ergab sich in Kombination mit Streichern und Orgel ein umfassendes Klangbild. Die virtuosen Musiker der „Cappella Villa Duria“ bereiteten den Besuchern einen kurzweiligen Abend, der zum Innehalten anregte.

(nie)
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