Nachgefragt: „Die Künstler genießen den familiären Charakter“

Nachgefragt : „Die Künstler genießen den familiären Charakter“

Über 10.000 Besucher vor, prominente Musiker auf den Bühnen: Der Vorsitzende des Planet Jazz Clubs Düren, Bernd Ohlemeyer, blickt zufrieden auf die vergangenen Tage zurück.

Die Bühne in kleinerer Variante an einer neuen Stelle, ein Termin in den Ferien – wie hat das Publikum die Änderungen aufgenommen?

Ohlemeyer: Die Menschen haben positiv reagiert. Jemand sagte mir, dass die Konzerte nun den Charakter eines Club-Konzerts hätten, nur eben draußen. Der Zeitpunkt in den Sommerferien hat uns nicht geschadet, es waren wieder sehr viele Jazzliebhaber aus der ganzen Region in Düren.

Steht schon der Termin im kommenden Jahr?

Ohlemeyer: Es bestehen erste Überlegungen. Wir streben einen fixen Termin, also ein bestimmtes Wochenende an. Wahrscheinlich wird es in den Ferien liegen. Im nächsten Jahr wird die Bühne auf jeden Fall wieder an der gleichen Stelle des Markts stehen.

Die Dürener Jazztage werden von Ehrenamtlern getragen: Ist das in Zukunft so leistbar?

Ohlemeyer: Das ist schon eine sehr große Herausforderung. Ich muss da meinem Stellvertreter und Programmgestalter, Oliver Mark, ein Riesenkompliment machen. Er ist in der Jazzszene sehr vernetzt und schafft es, großartige Akteure bezahlbar nach Düren zu holen. Die Künstler wiederum genießen den familiären Charakter. Dies alles wäre natürlich nicht ohne die Sponsoren möglich. Weltklasse zum Nulltarif – wo hat man das schon?  

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