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Die Grünen in Düren schockieren mit ihrer Kehrtwende die CDU

Kehrtwende der Dürener Grünen : Ein Schlag ins Gesicht für die Bürger vor Ort

Die CDU Düren ist über die Abkehr der Grünen von der B399n/Nordumgehung Düren entsetzt. CDU-Fraktionschef Stefan Weschke befürchtet, die „Stadtentwicklung ist in Gefahr.“

Die Kehrtwende der Dürener Grünen in Sachen B399n/Nordumgehung Düren hat bei der Dürener CDU Entsetzen ausgelöst. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der vom starken Verkehr belasteten Menschen“, erklärt der CDU-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Thomas Floßdorf. Als Reaktion auf das Wahlprogramm der CDU hatten die Grünen am Montag erklärt, nicht für eine Koalition zur Verfügung zu stehen, in der die CDU eine überflüssige Straße quer durch die Ruraue und direkt am Badesee entlang bauen wolle (wir berichteten).

Die CDU erinnert daran, dass der Stadtrat noch im Dezember einstimmig, also auch mit den Stimmen der Grünen, ein Zehn-Punkte-Programm zur Gestaltung des Strukturwandels in Düren beschlossen hat. „Alle Fraktionen waren sich einig“, betont CDU-Fraktionschef Stefan Weschke, „dass zum Gelingen des Strukturwandels eine gute Verkehrsinfrastruktur maßgeblich beiträgt.“ Die Chance, den Bau dieser dringend notwendigen Umgehungsstraße mithilfe von Strukturfördermitteln zu beschleunigen, sei erkannt und ergriffen worden. „Mit dem jetzt erfolgten Rückzieher zeigen die Grünen zum wiederholten Male, dass das Gelingen des Strukturwandels für sie Nebensache ist und sie nur die Durchsetzung ihrer ideologischen Ziele vor Augen haben“, stellen die Christdemokraten fest.

„Ohne die Nordumgehung können die Reserveflächen im Bereich der ehemaligen Zuckerfabrik nicht erschlossen werden, ohne Nordumgehung ist keine verkehrliche Entlastung von Birkesdorf, Mariaweiler, Hoven, Gürzenich und der Innenstadt möglich“ betont Floßdorf. „Auch viele Maßnahmen des Integrierten Stadtteilkonzeptes für Birkesdorf werden ohne B399n kaum umsetzbar sein. Genauso würde ein Umbau von Wirteltorplatz und Schenkelstraße auf der Strecke bleiben“, warnt Weschke.

(ja)