Die fünf Schritte der Sanierung des Heimbacher Stadtkerns

Der erste Spatenstich für ein 6,5-Millionen-Projekt : Attraktiveres Rurufer kostet 900.000 Euro

Zwischen Kreisverkehr und Rur beginnt mit der Umgestaltung des Rurufers das rund 6,5 Millionen Eure teure Projekt Stadtkernsanierung. 900.000 Euro werden zwischen Kreisverkehr und der Brücke Über Rur im ersten von fünf Abschnitten zur Attraktivitätssteigerung von Heimbach verbaut. Im Frühjahr soll dieser erste Schritt zurückgelegt sein.

Ganz so schwer hatten es Heimbachs parteiloser Bürgermeister Peter Cremer und seine Mitstreiter am Montag beim Spatenstich nicht. Per Bagger war schon ein kleiner Berg aufgeschichtet worden, in den Cremer & Co mit den Schaufeln hineinstießen, um die aufgehäufte Erde in die Luft zu werfen.

Verschiedene Maßnahmen sind im Projekt vorgesehen: Vom Kreisverkehr aus wird es eine direkte Einfahrt zum Parkplatz Laag geben. Sie wird eine Einbahnstraße sein, die Ausfahrt erfolgt am anderen Ende des Parkplatzes. Entlang der Hengebachstraße zwischen Kreisverkehr und Rurbrücke werden die Längsparkstreifen verschwinden, die Hecke wird entfernt. Ein kombinierter Rad-Gehweg wird angelegt. Der Fußweg entlang der Rur wird aufgewertet, neue Bänke werden zum Verweilen einladen. Das Schnellrestaurant wird eine Terrasse erhalten.

Die folgenden Abschnitte sehen unter anderem die Neugestaltung des Kurparks bis Sommer 2019 und den Bau einer rund 50 Meter langen und etwa drei Meter breiten Außengastronomie von der Rurbrücke bis hinter dem Heimbacher Rathaus zwischen Rur und Seerandweg vor. Gebaut wird auch eine Art Balkon rechts von der Brücke. Die Planung ist aber zurückgestellt, weil dort der Heimbach in die Rur fließt. Und weil sich die Verrohrung des Bachs in einem schlechten Zustand befindet, muss sie zunächst erneuert werden.

Schließlich steht der Umbau des Bahnhofsumfeldes auf der Tagesordnung. Ein zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) wird angelegt, der Vorplatz des Bahnhofs neugestaltet. Während die Stadt aus Städtebaufördermittel 70 Prozent der Kosten erhält, wird der Nahverkehr Rheinland die Kosten für den ZOB-Umbau tragen.

Der Wohnmobilhafen wird deshalb hinter den den Heimbacher Sportplatz verlegt.

(sis)
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