Die Ehrenamtskarte in der Gemeinde Vettweiß

Bürgermeister Joachim Kunth nimmt die Auszeichnung vor : Josef Bergmann zum zweiten Mal geehrt

Im Frühjahr hatte der Rat den Beschluss gefasst, die Ehrenamtskarte NRW in der Gemeinde Vettweiß einzuführen. Schon im Juli konnte die Vereinbarung mit der Staatskanzlei des Landes unterzeichnet werden. Kurz nach den ersten Veröffentlichungen wurden schon die ersten Anträge angenommen.

Nun überreichten Bürgermeister Joachim Kunth (CDU) und die zuständige Sachbearbeiterin Birgit Bär die ersten fünf goldenen Ehrenamtskarten. Bürgermeister Kunth: „Die Ehrenamtskarte ist ein Ausdruck von Wertschätzung und Anerkennung der ehrenamtlichen Leistung. Sie bringt zudem im ganzen Land NRW an den verschiedensten Stellen Vergünstigungen beim Einkauf beziehungsweise bei Eintritten in Museen oder Parks.“

Die Aktiven in Feuerwehr, Dorfgestaltung, Kinder-, Jugend- und Flüchtlingsarbeit opfern jeweils mehr als fünf Stunden in der Woche für ihr Ehrenamt. An diese Voraussetzung knüpft das Land NRW die Teilnahme am landesweiten Projekt.

Einer der Teilnehmer war Josef Bergmann aus Vettweiß, der sehr viele Stunden für die Unterhaltung und Pflege des Schützenheimes und des Bildstocks im Vettweißer Wald opfert. Der 81-jährige hatte bereits im Jahre 2005 den Ehrenamtspreis der Gemeinde Vettweiß erhalten. Jetzt erhielten die Feuerwehrleute Christopher und Fabian Plaß und Marco Günther sowie der langjährige Betreuer der Ferienspiele und in der Flüchtlingsarbeit tätige Dirk Knorr ihre Ehrenamtskarten.

Als Vergabetermin für den EC-kartengroßen Ausweis ist der alljährliche Ehrenamtstag der Gemeinde Vettweiß vorgesehen. Dann wird es im größeren Rahmen noch mehrere Übergaben geben.

Den Termin nahm Bürgermeister Kunth dann noch zum Anlass, einem Preisträger aus dem Bereich der Sportlerehrung seine Urkunde zu überreichen. Der Sportschütze der St. Gereon Schützenbruderschaft, Walter Zurhelle, war am Fest selber verhindert, so dass der Termin sehr gelegen kam. Er wurde Bezirksmeister im Schießen mit dem Kleinkaliber 3-Stellung .

Wer die Ehrenamtskarte für sich beantragen möchte, kann den Antrag jederzeit stellen. Eigens entworfene Richtlinien regeln die Vergabe in der Gemeinde Vettweiß. Die Rahmenbedingung hat das Land aufgegeben. Dazu gehört die Notwendigkeit, fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ohne die Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung zu leisten. Anspruchsberechtigt sind neben Personen, die hier wohnen und ehrenamtlich tätig sind auch Menschen, die auswärts wohnen und hier tätig sind bzw. auswärts tätig sind und hier wohnen.

Anträge hält die Verwaltung an der Infotheke bereit, Informationen und der Antragsdownload sind über die Internetseite der Gemeinde www.vettweiss.de möglich.

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