Düren: Die City strahlt wie lange nicht

Düren: Die City strahlt wie lange nicht

Die 7. Auflage von „Düren leuchtet“ zog am Samstagabend Tausende in die Innenstadt. Die City bot mit zahlreichen unterschiedlichen Beleuchtungsarten ein außergewöhnliches Bild. Ein positives Fazit zogen am Sonntag die Macher, warnten aber davor, sich jetzt nicht auf den Lorbeeren auszuruhen.

Stadtcenter-Manager Daniel Böttke und Kaufhof Galeria-Geschäftsführer Peter Pientka hoben lobend hervor, dass in diesem Jahr „gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine gestellt werden konnte“. Mehr Geschäftsleute als in der Vergangenheit haben sich beteiligt. So war auch der Bereich Oberstraße mit großen Kunststoffblumen und anderen Elementen beleuchtet.

Erstmals war die Oberstraße bis zum Ende mit beleuchteten Objekten ausgestattet. Foto: Ingo Latotzki

Der Wirteltorplatz erstrahlte in prächtigen, interessanten Farben, vor allem das durch farbige Strahler in Szene gesetzte Laub an den Bäumen sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Angesichts der idealen Witterungsbedingunegn (fast mild, kein Regen) waren Kundenfrequenz und Umsatz wohl höher als in den Vorjahren. Das allerdings kann nur jedes Geschäft für sich alleine beurteilen. Zahlreiche Läden hatten bis Mitternacht geöffnet.

Die Steinwand der Annakirche präsentierte sich mehrfarbig. Auch der Turm war angestrahlt. Foto: Ingo Latotzki

Dass sich das Wetter so gut entwickeln würde, war am Samstagnachmittag nicht absehbar. Angesichts von Regen und starkem Wind sagte der Verein „Wir für Düren“ seine Benefizveranstaltung auf dem Markt kurzfristig gegen 17 Uhr ab. Der Verein verkauft für einen guten Zweck Teelichter, die in Papierummantelungen stehen und zu einem großen Bild auf dem Pflaster zusammengefügt werden.

Blick in die Wirtelstraße: Verschieden angestrahlte Segelbanner zogen die Blicke auf sich. Foto: Ingo Latotzki

Weitere Sonderöffnungen

Schmale Aussicht: Dicht beieinander stehende Lichtpylone in der Fußgängerzone. Foto: Ingo Latotzki

Citymanager Wilhelm Streb lobte wie Stadtcentermanager Böttke und Galeria-Geschäftsführer Pientka das Miteinander der Dürener Geschäftswelt. Es gelte nun, darauf aufzubauen und weiter zu überlegen, wie sich Düren als Einkaufsstadt zwischen Aachen und Köln positiv positionieren kann. Am Samstag, 7. Dezember, gibt es das nächste Mitternachtsshopping, am 22. Dezember einen verkaufsoffenen Sonntag.

Auf dem Wirteltorplatz präsentierte unter Lichtinstallationen ein Autohändler seine Modelle. Foto: Ingo Latotzki
(inla)
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