Fahrradverkehr in der Innenstadt: Die CDU fordert die Sanierung der Radwege

Fahrradverkehr in der Innenstadt : Die CDU fordert die Sanierung der Radwege

In der Diskussion um die Zukunft des Radverkehrs in der Innenstadt wiederholt die CDU-Stadtratsfraktion ihre Forderung, ein Konzept zu entwickeln, in dem Radrouten Vorrang genießen.

Bestandteil soll auch eine separate Brücke über die Rur für Radfahrer zwischen Aachener Straße und Tivolistraße sein, betonen der Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke und der Verkehrspolitiker Hermann-Josef Geuenich.

Die Christdemokraten erinnern daran, dass sie bereits im Dezember 2017 einen Antrag zur Sanierung der Radverkehrsanlagen im Stadtrat eingebracht haben, seitdem aber nichts geschehen sei, obwohl die Sicherheit der Radfahrer gerade auf viel befahrenen Straßen immer intensiver diskutiert werde.

„Jahrelang wurden von den ‚Ampel’-Fraktionen Grüne, SPD, Linke, FDP und der Verwaltung Fahrradschutzstreifen als das Nonplusultra gehandelt, weil man den Radfahrer auf der Fahrbahn sehen wollte, um ihn an Kreuzungsbereichen für den Autofahrer sichtbarer zu machen“, betont Weschke. „Völlig vernachlässigt wurde bei dieser Überlegung das Sicherheitsbedürfnis gerade von weniger professionellen und älteren Radfahrern und vor allem von unseren Kindern, die sich auf separaten Radwegen sicherer fühlen und dort nicht beständig die beängstigende Nähe von überholenden Lkws und Busse fürchten müssen.“

Die CDU begrüßt daher den Vorstoß der AG „Pro Rad“, die gerade erst eine strikte Trennung von Radfahrern und motorisiertem Verkehr gefordert hatte und Schutzstreifen auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen ablehnt. „Auch Pollerlösungen zur Trennung von motorisiertem Verkehr und Radverkehr bieten nicht die gleiche Sicherheit wie getrennte Radverkehrsanlagen“, ist Geuenich überzeugt. „Das wissen besonders die Menschen aus Arnoldsweiler, die fast regelmäßig sehen, dass schwere Lkw, wenn sie an der Ecke Bürgewaldstraße/Thomas-Mann-Straße Probleme beim Abbiegen haben, die Poller, die sogar auf dem Bürgersteig stehen, einfach wegdrücken und aus dem Boden reißen.“

Die CDU bleibt bei ihrer Forderung, dringend ein Sanierungskonzept für die vorhandenen Radwege zu entwickeln und dort, wo der Straßenquerschnitt es erlaubt, neue Radwege neben der Fahrbahn anzulegen, um ein weitgehend konfliktfreies Radfahren zu ermöglichen und die Radfahrer sicher durch die Stadt zu führen. (ja)

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