Düren: Die Bitte lautet: „Haltet die Hunde auf den Wegen“

Düren : Die Bitte lautet: „Haltet die Hunde auf den Wegen“

Der Frühling ist da. Und mit ihm die Vögel, die eigens in ihre Heimat kommen um hier zu brüten. Die Biologische Station Düren weist darauf hin und bittet darum, auf brütende Vögel Rücksicht zu nehmen und spricht insbesondere Hundehalter an, ihre Vierbeiner nicht in die Felder laufen zu lassen.

Einer der bedrohten Feldvögel ist der Kiebitz. Der Bestand dieses ursprünglich in Feuchtwiesen brütenden Vogels ist deutschlandweit um 80 Prozent innerhalb von 20 Jahren zurückgegangen. In der Jülicher und Zülpicher Börde brütet der Kiebitz auf blanken Äckern wie etwa auf frisch gesäten Mais- oder Rübenschlägen. Im Rahmen eines Feldvogelschutz-Projektes werben die Landwirtschaftskammern und die Biologischen Stationen für Maßnahmen der naturschutzfreundlichen Bewirtschaftung der Äcker durch die Landwirtschaft.

Flächen dieser Art bieten Deckung und Nahrung für zahlreiche Tiere der Feldflur. Die Biologische Station bittet darum, Hunde nicht auf die Felder laufen zu lassen. „Nehmt Rücksicht und haltet eure Hunde auf den Wegen“, formuliert Alexandra Schieweling von der Biologischen Station.

(sps)
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