Rund 180 Fahrzeuge: Die Autoschau funktioniert auch ohne Kaiserplatz

Rund 180 Fahrzeuge : Die Autoschau funktioniert auch ohne Kaiserplatz

Groß oder klein, schnell oder gemütlich, elektrisch oder klassisch — Autos gibt es in den verschiedensten Ausführungen und ein beachtlicher Teil dieser großen Vielfalt wird am Sonntag, 8. September, von 11 bis 18 Uhr in der Dürener Innenstadt zu sehen sein.

Denn die Autoschau der Innung Düren-Jülich des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes findet zum 41. Mal statt.

Begonnen wurde die inzwischen langjährige Tradition auf dem Annakirmesplatz. Vor fünf Jahren zog die Autoschau dann erfolgreich in die Innenstadt um, ein Konzept, dass die Veranstalter überzeugt hat. In diesem Jahr mussten diese bei der Planung allerdings kreativ werden, denn der gerade begonnene Umbau des Kaiserplatzes schränkt den Raum vor dem Rathaus stark ein. Die Lösung: eine Art Rundweg durch Kölnstraße, Wirtelstraße, Zehnthofstraße und Kleine Zehnthofstraße. Der Marktplatz und der Ahrweilerplatz stehen allerdings wie gewohnt zur Verfügung.

Die Organisation allerdings war bedeutend komplizierter, da nicht nur auf die Geschäfte, sondern auch auf die Infrastruktur insbesondere in der Fußgängerzone Rücksicht genommen werden musste. Die zahlreichen Bänke, über die sich der ein oder andere Autoschaubesucher wohl freuen wird, werden zum logistischen Problem, da um sie herum rangiert werden muss. Von diesen kleinen Hürden lassen sich die Veranstalter aber nicht aufhalten. Rund 180 Fahrzeuge werden verteilt über die Stände von zwölf Autohändlern ausgestellt. Dabei sollen über 20 Marken vertreten sein. Ein paar außergewöhnliche Attraktionen sind außerdem geplant.

Fahrsimulator

Rolf Ferebauer, Udo Zimmermann und und Hans-Jörg Herten (v.l.) freuen sich auf die 41. Autoschau. Foto: Foto: kim Statzner

So hat zum Beispiel der TÜV Rheinland einen Fahrsimulator im Gepäck. Neben Elektro- und Hybridautos werden außerdem ein Wasserstoffauto und  Ladesäulen für Elektroautos zu sehen sein. Die Veranstalter sind stolz auf die jahrelange gute Zusammenarbeit beim Thema Autoschau in Düren. Schließlich stehen die Aussteller eigentlich miteinander in Konkurrenz. In diesem Jahr sollen aber vor allem die Auszubildenden im Vordergrund sein.

„Für mich persönlich sind die jungen Menschen ein wichtiges Thema“, sagt Hans-Jörg Herten, stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung und Mitorganisator. „Aber Nachwuchs für unseren Beruf zu finden, ist nicht immer einfach.“ Deshalb wollen die Unternehmen auf der Autoschau auch über Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Dass es trotz schwieriger Verhältnisse in der Branche innovativ in die Zukunft gehen wird, ist man sich bei der Autoschau einig.

Weitere Informationen und einen genauen Lageplan gibt es online unter www.duerener-autoschau.de.

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