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Digitale Treffen: Der Seniorenrat hat auch junge Menschen im Blick

Digitale Treffen : Der Seniorenrat hat auch junge Menschen im Blick

Das Coronavirus stellt auch den Seniorenrat vor besondere Herausforderungen. Das „Elektrisch Verzäll Café Seniorenrat“ soll helfen, weiterhin in Kontakt zu bleiben und wendet sich generationenverbindend an Alt und Jung in der Stadt.

Im Zusammenhang mit der Pandemie wird viel über die Senioren und meistens über sie als Risikogruppe gesprochen. Die Kommunikation untereinander ist seitdem nur noch sehr eingeschränkt möglich. Sitzungen des Seniorenrates können seit März nicht mehr stattfinden, und die tägliche Beratungsarbeit im Seniorenbüro war nicht mehr möglich. Da braucht es andere Wege, um weiterhin in Kontakt zu bleiben.

Franz Josef Wallraff und Rolf Neumann vom Öffentlichkeitsausschuss des Seniorenrates haben das jetzt auf den Weg gebracht und laden ein, diese neue Form der digitalen Begegnung zu nutzen. Jetzt zahlt sich das Engagement des Seniorenrates aus, der bereits im vorigen Jahr damit begonnen hatte, Internetschulungen und einen Workshop für Senioren anzubieten. Diese Kenntnisse können aktuell genutzt werden, so Peter Vogt, der als Vorsitzender des Seniorenrates voll des Lobes über das Engagement seiner Mitstreiter ist.

Die Themenpalette für diese Form der Begegnung ist vielseitig. Die Themen sind frei wählbar, und manches ist auch schon vorgegeben. Lokales steht im Vordergrund, aber auch die große Weltpolitik kommt hier zur Sprache. Das Miteinander der Generationen, so der Demografiebeauftragte Berthold Becker, soll in Coronavirus-Zeiten auf die Tagesordnung. Das eigentlich geplante Projekt „Wir müssen reden“, das den Dialog der Generationen fördern sollte und Corona-bedingt abgesagt wurde, erhält so ein – wenn auch mediales – Forum.

Die hier geschlossenen Kontakte können, so die Hoffnung, am 19. November dann auch persönlich bei einem geplanten Treffen vertieft werden. Über diesen Link geht’s direkt zum Forum.