Ringer-Bundesliga: Der RC CWS Düren-Merken lässt die Punkte im Hexenkessel liegen

Ringer-Bundesliga : Der RC CWS Düren-Merken lässt die Punkte im Hexenkessel liegen

Die Tabellenführung ist nach Kampftag zwei futsch. Darüber ist in Merken und Umgebung niemand überrascht oder enttäuscht.

Doch nach dem Auswärtskampf in der Ringer-Bundesliga Staffel Nordwest muss man feststellen, dass der RC CWS Düren-Merken auch den Kampf bei Alemannia Nackenheim hätte gewinnen können.

„Die 13:18-Niederlage ist ärgerlich. Besonders wenn man berücksichtigt, dass wir kein Titelaspirant sind, und Nackenheim aber Ambitionen auf eine Viertelfinalteilnahme hat“, sagte Merkens Ringer Kai Stein über das Kräfteverhältnis. Wie in der Vorwoche boten die Merkener teilweise sehr gute Leistungen.

Markus Knodel und Zsombor Gulyas dominierten ihre Gegner und gewannen vorzeitig. Timo Moosmann trug drei Mannschaftspunkte für den RC bei. Da aber nur noch Fatos Durmishi für Merken gewann, war eindeutig, dass vier Siege auf der Matte zu wenig waren.

Im Hexenkessel von Nackenheim, dort war es sehr warm und laut, die Zuschauer saßen direkt an der Matte, zeigten die Hausherren in einigen Duellen, warum sie eben ein Kandidat für die Endrunde sind. Merkens Siegringer Zurab Matcharashvili musste im griechisch-römischen Stil bis 61 Kilogramm vorzeitig eine Niederlage einstecken.

Gegen Europameister Eldniz Azizli war der Kampf nach dreieinhalb Minuten vorbei. Auch Kai Stein hatte einen unüberwindbaren Brocken vor der Brust: Nach drei Minuten war er gegen den amtierenden polnischen Meister Arkadiusz Kulynycz technisch unterlegen. „Ich musste eine Klatsche einstecken. Im Stand ging es noch, aber in der Bodenlage hatte ich keine Chance“, gab Stein zu.

Da die Merkener aber in einzelnen Kämpfen Punkte liegengelassen hatten, kam bei den Gästen das Gefühl auf, eine Chance auf Zählbares ausgelassen zu haben.

(say)
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