Merken: Der Kinderchor der GdG überzeugt mit einem starken Auftritt

Merken : Der Kinderchor der GdG überzeugt mit einem starken Auftritt

Bei knapp 30 Grad Außentemperatur fand in der Merkener Kirche St. Peter das große Jubiläumskonzert zum 50-jährigen Weihetermin der heutigen Kirche statt. Ein Neubau war aufgrund der beengten Platzverhältnisse der alten Kirche Mitte der 60er Jahre nötig geworden.

Zuerst zog der Kinderchor der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Franziskus, zu dem die Gemeinde Merken gehört, feierlich in die Kirche ein. Mit ihren kräftigen, hellen Stimmen hatten die Kinder die über 400 Zuhörer schnell gewonnen. Der Sopransolist Hendrik Schrödter interpretierte sicher den schwierigen Solopart des Brings-Songs „Liebe gewinnt“, nachdem Sofie Surmann und Johanna Boving als Solisten der „Sternenfänger“ den Anfang gemacht hatten. Der jüngste Solist — David Grobusch — ist gerade einmal sechs Jahre alt geworden und sang sich mit sicherer, kräftiger Stimme in die Herzen des Publikums.

Mit einer professionellen Darbietung des „Schwans“ von Camille Saint-Saens schlossen sich die Eheleute Jürgen Reimann (Klavier) und Claudia Schietzel-Reimann (Horn) an, bevor der Merkener Shantychor das Kirchenschiff zum Mitschunkeln und -singen animierte. „Zur See wurde aber auch Besinnliches gesungen“, wusste Matthias Glasmacher aufzuklären und sang mit fester Stimme das „Ave Maria der Meere“.

Einen modernen Kontrast bot der große Chor „More than Gospel“, der mit seinen Solisten Lea Krings (Gesang) und Rike Faber (Violine) eine von Lea Krings selbst arrangierte Fassung des Stückes „Auld lang syne“ darbrachte.

Klassisch ging es mit den Auftritten des Haus-Kirchenchores von St. Peter weiter, unter der Leitung von Peter Eich. Zusammen mit dem Mandolinenclub Merken wurde das Finale eingeläutet mit Beethovens „Ode an die Freude“. Es schloss sich das von Tenor Gerhard Bannass interpretierte „Wolgalied“ an, welches das Orchester, geleitet von Markus Ullner, souverän und feinfühlig begleitete. Gemeinsam sangen die Chöre mit den Musikern zum Schluss das Lied „Eifelland“.

Als letzte Zugabe und Highlight wurde das Merken-Lied von dem 87-jährigen Hubert Wolff, genannt „Huppa“, vorgetragen, einem echten Merkener Original. Die musikalische Organisation lag in den Händen von Frank Grobusch, dem Leiter des Kinder- und Gospel-Chores.

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