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Powervolleys Düren: Der Kader für die neue Saison steht

Powervolleys Düren : Der Kader für die neue Saison steht

Die Mannschaft der Powervolleys Düren für die kommende Saison steht. Spielmacher Tomáš Kocian-Falkenbach hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Damit sind die Kaderplanungen abgeschlossen.

 „Das sind sehr gute Nachrichten“, kommentierte der Trainer des Volleyball-Bundesligisten, Rafał Murczkiewicz, die Vertragsverlängerung seines Spielmachers. „Tomáš ist ein zentraler Bestandteil unseres Systems. Wir beide haben direkt am Anfang eine gemeinsame Sprache gefunden über das, was wir erreichen wollen. Ich bin froh, dass unsere Zusammenarbeit weiter geht.“

Der 33-jährige Kocian-Falkenbach geht damit in seine insgesamt siebte Saison in Düren. Mit großer Motivation, wie er erklärt: „Unsere Mission ist noch nicht abgeschlossen. Wir wollen endlich einen Titel gewinnen. In der vergangenen Saison sind wir im Halbfinale nur haarscharf gescheitert. Nächste Saison wollen wir den nächsten Schritt machen“, sagte er .

Der Spielmacher ist zuversichtlich, dass das klappt. „Ein Großteil der Mannschaft ist geblieben. Wenn es uns gelingt, als Team wieder so geschlossen aufzutreten, dann gehe ich davon aus, dass wir in der kommenden Saison stärker sind.“ Ende März scheiterte Düren in einem enorm hart umkämpften Halbfinale nach drei Spielen nur knapp am späteren Meister Berlin Recyling Volleys.

 Kocian-Falkenbach hat sich aus mehreren Gründen für einen Verbleib in Düren entschieden. So bezeichnet er die Powervolleys als seinen Heimatverein in der Volleyball-Bundesliga. Und: mit dem Team einen Titel gewinnen – das ist eines seiner großen Ziele. Kocian-Falkenbach ist zudem längst an der Rur heimisch geworden, er lebt hier mit Frau und Tochter. „Meine Familie spielt natürlich eine große Rolle. Genauso wie die Tatsache, dass ich mich hier schon immer sehr wohlfühle und Spaß habe.“

Hinzu komme das Thema Zukunft des Dürener Volleyballs, an dem Kocian-Falkenbach mitarbeiten will. „Die Arbeit mit Eric Burggräf macht mir enormen Spaß. Wir haben das Ziel, ihn zu einem der besten deutschen Zuspieler zu machen“, sagt er über seinen elf Jahre jüngeren Konkurrenten auf der Spielmacher-Position. Bisher läuft das gut. Burggräf gehört jetzt erstmals dem Kader der Nationalmannschaft an und dürfte bei der Nations League ab dem 28. Mai in Italien wohl sein Debüt feiern.

Das Team der Powervolleys für die neue Saison: Rafał Murczkiewicz (Trainer), Marcin Ernastowicz, Tobias Brand, Erik Röhrs, Björn Andrae (alle Außenangriff), Ivan Batanov, Moritz Eckardt (Libero), Michael Andrei, Tim Broshog, David Pettersson, Melf Urban (alle Mittelblock), Tomáš Kocian-Falkenbach, Eric Burggräf (Zuspiel), Sebastian Gevert, Filip John (Diagonal).

(red)