Der Jazz-Projektchor der "Cappella Villa Duria"

Sängerin und Chor begeistern mit der „Latin Jazz Mass“ : Die „schwarze Stimme“ der Ina Hagenau

Die angenehme Alt-Stimme von Ina Hagenau kommt in der Marienkirche wunderbar zur Geltung. Vor großem Publikum singt der Jazz-Projektchor der „Cappella Villa Duria“ unter der Leitung von Johannes Esser „The Latin Jazz Mass“.

Unter den Zuhörern ist auch Weihbischof Johannes Bündgens. Der hat vorab das 5. Caritas-Benefizkonzert mit einer kurzen Rede eröffnet. Seine Themen sind Frieden und Versöhnung und „göttliche Energieströme“ als verbindendes Element der fünf Weltreligionen.

Als „leidensvolle Texte aus einer leidensvollen Zeit“ charakterisiert Ina Hagenau die klassischen Spirituels. In vielen Liedern sei vom Sterben und der Erlösung die Rede. Mit Stücken wie „Deep River“ gibt sie einen Einblick in den Schmerz amerikanischen Sklaven. Stimmlich fühlt sie sich in die Geschichten ein, und manchmal klingt ihre Stimme ein „bisschen schwarz“.

Nach den Gospel-Passagen, bei denen Hagenau von Tenorsaxophonist Mischa Ruhr, Pianist Christoph Eisenburger, Bassist Wolfgang Pieters und Schlagzeuger Andreas Griefinholt und den Chor unterstützt wird, beginnt „The Latin Jazz Mass“. „Mitwippen“ wird vom Chor ausdrücklich erlaubt.

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei, es wurde jedoch um eine Spende für die Arbeit der Caritas gebeten. „bei der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch beim Hospizdienst sind wir ständig auf Spenden angewiesen“, sagte Caritas-Chef Dirk Hucko.

(wey)
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