Nideggen: Der Hund als Helfer im Schulunterricht

Nideggen: Der Hund als Helfer im Schulunterricht

Fanden in den letzten beiden Jahren Workshops zum pädagogischen Einsatz von Hunden noch in Iserlohn statt und war die Anzahl der Teilnehmer beim Start dieses interessanten pädagogischen Projekts unter zehn, so gibt es mittlerweile zahlreiche Stützpunkte in verschiedenen Städten in NRW.

Jetzt trafen sich zum ersten Mal die Teilnehmer des neuen Arbeitskreises Aachen/Düren in der Realschule Nideggen. Vertreten sind die Schulformen Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Förderschule und Montessorischule.

Anhand einer Präsentation wurden die Rahmenbedingungen für die hundegestützte Pädagogik in der Schule erarbeitet. Anschließend ging es in die Praxis und die Teilnehmer tauschten sich über die ersten praktischen Einsätze ihrer Schulhunde aus. Hier liegt auch der Schwerpunkt für die kommenden Workshops. Man wird sich zweimal im Jahr treffen, um die Grundlagen zu überarbeiten und Unterrichtsreihen thematisieren, die man in allen Schulformen gemeinsam oder in einzelnen speziell durchführen kann.

Der Hund als Unterrichtsmittel wird im Laufe der nächsten Jahre immer mehr Schulen erobern, weil mit seiner Hilfe Lernziele effektiver erreicht werden können. An der Nideggener Realschule hat man damit inzwischen sehr positive Erfahrungen gesammelt. Seit und einem halben Jahr kommen dort zwei Hunde zum Einsatz, seit Februar regelmäßig. Die Hunde kennen keine Vorurteile und tragen so zur Integration von Außenseitern bei, was insbesondere bei so genannten „Problemkindern” zu positiven Ergebnissen führt.

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