Der „Düren Kalender 2019“ erscheint bereits zum 20. Mal

Im Januar eine Ausstellung im Rathaus zum Jubiläum : Attraktive Perspektiven einer Stadt

„Motive“, da ist sich Claudia Latotzki ganz sicher, „werden mir auch in den nächsten Jahren nicht ausgehen.“ Die Dürener Fotografin feiert mit ihrem soeben erschienenen Kalender „Düren … so gesehen“ ein kleines Jubiläum.

20 Jahre präsentiert sie so die 90.000-Einwohner-Stadt von ihrer schönsten Seite. Dass Düren viele besondere Perspektiven hat, zeigt auch wieder die Kalender-Ausgabe 2019. Zu sehen sind etwa das neu erstrahlte Papiermuseum, das in einer Trilogie mit dem alten Leopold-Hoesch-Museum und dem neueren Anbau gezeigt wird oder auch das neue Pfarr- und Jugendheim in Gürzenich.

Von Anfang an lautete das Konzept: Altbekanntes neu entdecken. Ein Beispiel dafür ist die Annakirmes, die immer wieder neue Perspektiven bietet. Düren ist attraktiv, wie die Bilder von Claudia Latotzki beweisen. „Wenn man mit offenen Augen durch Düren geht, ist immer wieder Anderes zu entdecken“, berichtete die Fotografin. „Solche Motive kommen auf meine Liste. Irgendwann später, wenn Jahreszeit und das Licht stimmen, mache ich das Foto“, spricht die Gürzenicherin über ihre Arbeitsweise. So ist auch das Foto vom Hoesch-Park entstanden. „Das hatte ich schon lange vorgemerkt, aber bis alles stimmte, also Jahreszeit, Licht und Witterungsbedingungen wie hier der Frost, ein bisschen Schnee und eine tiefstehende Sonne, muss man schon Geduld haben.“

Auch für Bürgermeister Paul Larue gibt es im Düren-Kalender immer wieder Neues zu entdecken. „Allein das macht schon die Faszination des Kalenders aus“, sagte er bei der Vorstellung und ergänzet: „Der Kalender ‚So gesehen…’ wird mittlerweile von vielen Dürenern gesammelt, weil er auch ein Stück Stadtentwicklung dokumentiert.“ Bürgermeister und Fotografin dankten bei der Präsentation noch einmal der Sparkasse Düren für die langjährige Unterstützung. Das Geldinstitut hat auch diesmal wieder das Kalenderprojekt mit Blick auf die kommenden Neujahrsempfänge begleitet. „Der Kalender ist nicht nur ein besonderes Präsent, sondern insgesamt auch ein gelungenes Fotoportrait einer Stadt, die viele schöne Seiten hat“, betonte Dirk Hürtgen von der Sparkasse Düren. Ein besonderes „Schmankerl“ kündigte Sabine Briscot-Junkersdorf von der Stadt Düren an: Begleitend zum Jubiläum werden vom 14. Januar bis 8. Februar Fotos aus 20 Jahren „Düren…so gesehen“ im Foyer des Dürener Rathauses in einer Ausstellung zu betrachten sein. Die offizielle Ausstellungseröffnung ist am 16. Januar, um 11 Uhr. Ab sofort gilt für Claudia Latotzki wieder die Suche nach neuen Plätzen und Szenen für die nächste Ausgabe von „Düren…so gesehen“. Ein Motiv für 2020 steht schon fest: das Bismarck-Quartier Düren und der angrenzende Theodor-Heuss-Park.

Erhältlich ist der Kalender ab sofort im Bürgerbüro zum Preis von 9,50 Euro.

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