Niederzierer Gemeindepokal: Der BC Oberzier gewinnt erneut den Cup

Niederzierer Gemeindepokal : Der BC Oberzier gewinnt erneut den Cup

Sie haben es wieder getan. Die Kicker des BC Oberzier sicherten sich den Niederzierer Gemeindepokal zum zweiten Mal in Folge. „Es dürfte Ansporn genug für nächstes Jahr sein, dass die Trophäe beim dritten Sieg in Folge behalten werden darf“, sagte Bürgermeister Hermann Heuser (SPD), als er Spielführer Jens Joeken den Pokal überreichte.

Mit einem satten 3:0 (1:0) hatten er und seine Mitstreiter das Finale gegen den 1. FC Krauthausen gewonnen. Timo Liebsch hatte Oberzier in einem rassigen Endspiel in Front geschossen (35.). Im zweiten Durchgang setzte Devin Knödler das Spielgerät in die Maschen (57.) – und Max Schorn machte alles klar (77.). BCO-Trainer Sascha Nacken schlussfolgerte: „Wir haben einen weiteren Schritt in unserer Entwicklung gemacht. Jetzt wollen wir die nächsten machen, damit wir in der Saison unser Ziel Klassenerhalt möglichst schnell erreichen.“

Im Spiel um Platz drei siegte Huchem-Stammeln gegen den ausrichtenden Hambacher SV 2:1. Heuser hatte eigentlich fest mit den beiden A-Ligisten als Finalisten gerechnet und scherzte: „Beide Vereine haben bei den Feierlichkeiten rund um ihr 100-jähriges Bestehen wohl Kräfte gelassen und es deshalb nicht ins Endspiel geschafft.“ Den fünften Platz belegte der SV Niederzier. Viktoria Ellen hatte nicht teilgenommen. „Ich habe vermisst, dass nicht alle Gemeindeklubs dabei waren“, meinte Heuser. „Die Vereine sollten sich zusammensetzen und eine Lösung finden, damit alle teilnehmen können. Sonst fehlt etwas“, so Heuser.

Franz-Konrad Hamacher und Mario Amft vom Hambacher SV zogen ein positives Fazit: „Wir haben in dieser Gemeindesportwoche parallel auch das ‚Turnier der Freunde’ ausgerichtet, an dem Klubs aus dem ehemaligen Fußballkreis Jülich teilnahmen.“ Lich-Steinstraß setzte sich dabei gegen Ederen, Barmen und Welldorf-Güsten durch. Eingebettet in die Woche des Gemeindepokals fand zudem das Kreispokalspiel der Hambacher gegen den 1. FC Düren statt. Das verlor der HSV zwar 0:6, doch Hamacher betonte: „Der FCD hat uns die kompletten Einnahmen überlassen. Bei rund 200 Zuschauern ist das eine große Geste.“ Für gewöhnlich teilen Heim- und Gastmannschaft nämlich die Eintrittsgelder im Pokalwettbewerb.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten des HSV dauern schon einige Wochen an. So richtete der Klub das Albert-Frohn-Gedächtnisturnier für Jugendmannschaften aus, Regionalligist Alemannia Aachen trug ein Testspiel gegen die Zweitvertretung von Bundesligist FSV Mainz 05 vor rund 700 Zuschauern in Hambach aus.

Und zwei Highlights folgen noch: Am 24. August tritt im Stadion Sophienhöhe unter anderem Marita Köllner auf. Am 25. Oktober steht dann der Festkommers auf Burg Obbendorf an.

(kte)
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