Das "Spiel der Woche"

Die Spielgemeinschaft aus dem Hürtgenwald siegt bei Alemannia Lendersdorf : „Vossenack/Hürtgen hat verdient gewonnen“

Im „Spiel der Woche“ setzte sich in der Kreisliga A die SG Vossenack/Hürtgen bei Alemannia Lendersdorf mit 2:1 durch. „Vossenack hat verdient gewonnen. Wir haben nicht das gezeigt, was wir können“, gab Alemannen-Trainer Stefan Nepomuck nach Spielende offen zu.

Im Dauerregen zog sich Vossenack/Hürtgen auf dem Aschenplatz bei gegnerischem Ballbesitz konsequent zurück und verteidigte stark. Selbst hatte die SG zudem ein Chancenplus. „Wir haben heute gezeigt, dass wir einfach gut verteidigen können“, freute sich SG-Coach Tim Krumpen über den Sieg.

Nach einem langen Abschlag von Gästekeeper Benno Schneider, der von einem Lendersdorfer Abwehrspieler unfreiwillig verlängert wurde, kam Niklas Krumpen zur ersten Chance. Den Ball setzte er rechts neben das Tor. Wenig später durften die Gäste aber jubeln. Nach einem Freistoß von Florian Vohsen war Marvin Wirtz mit dem Kopf zur Stelle (12.). Beinahe hätte sich Wirtz für die Vorlage revanchiert und Vohsen das 2:0 aufgelegt. Doch scheiterte dieser mit einem Weitschuss an der Latte.

Rollenverteilung

An diesem Abend sollten die Rollen des Vorlagengebers und Torschützen klar verteilt sein. Nach Flanke von Vohsen traf Wirtz trotz Verletzung am Zeh mit dem Fuß zum 2:0 (33.). Auch wenn die Gäste defensiv gut standen, Keeper Schneider durfte sich auch auszeichnen.

Die beste Parade zeigte aber Lendersdorf Keeper Luca Krischer. Zu Beginn von Hälfte zwei hielt er einen Drehschuss von Vohsen und verblüffte damit den gegnerischen Trainer Krumpen. Er sah, dass sein Team einige Kontersituationen für den dritten Treffer ausließ.

Volles Risiko

Zehn Minuten vor Ende riskierte Alemannias Coach Nepomuck alles, löste seinen Abwehrverbund auf und beorderte Abwehrhünen Tobias Monath nach vorne. Und die Schlussoffensive zeigte Früchte. Patrick Hirsch wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Alexander Maas verwandelte den Strafstoß zum 1:2 (87.). In der Nachspielzeit gab es im Vossenacker Strafraum noch ein kleines Durcheinander, aber kein Lendersdorfer kam zum Abschluss. So feierten die Gäste bei Abpfiff ihren verdienten 2:1-Erfolg.

(say)
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