Düren: Das Krankenhaus Düren hat ein neues Aushängeschild: „Station 11“

Düren : Das Krankenhaus Düren hat ein neues Aushängeschild: „Station 11“

Die „Station 11“ ist das neue Aushängeschild des Krankenhauses Düren. „Als jüngste Chefärztin habe ich jetzt die schönste Station“, jubilierte Dr. Heike Matz, Leiterin der Frauenklinik, zu der jetzt Gynäkologie, Geburtshilfe und Brustzentrum zusammengeführt wurden.

„Es war richtig, die Geburtshilfe weiter nach vorne zu bringen“, betonte Dr. Gereon Blum, der Geschäftsführer des Krankenhauses Düren, und verwies auf steigende Zahlen der Geburten. Im Jahr 2013 wurden im Krankenhaus Düren 550 Entbindungen gezählt, aktuell geht man von knapp 800 Geburten im Jahr aus.

Der neue Teil umfasst sieben Zimmer mit zwölf Betten. Der Neubau verursachte Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro, von denen 1,2 Millionen aus Konjunkturfördermitteln kommen.

Dass die Einweihung der „Station 11“ nicht ohne etwas Wehmut verlief, machte die Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorrek (SPD) in der Begrüßung deutlich. Die Schließung der früheren Kinderstation aus demografischen Gründen lieferte Anstoß und Möglichkeit zugleich, denn in Verwaltung und Aufsichtsrat war man sich damals einig, die Geburtshilfe nicht ebenfalls zu schließen — sondern zu stärken. So wurde zunächst die Wöchnerinnenstation (11c) aus eigenen Mitteln renoviert und das Mutter-Kind-Zentrum eröffnet.

Die Bewilligung von Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsfonds seitens der Stadt Düren ermöglichte den Ausbau der Station 11a/b und damit letztlich die Fusion zur „Station 11“. „Die neue Station bietet im Gegensatz zur bisherigen 9a für die Patientinnen von Gynäkologie und Brustzentrum modernsten Standard“, sagte Dr. Gereon Blum. Chefärztin Dr. Heike Matz war sich mit Bürgermeister Paul Larue (CDU) einig: „Gute Ausstattung und gutes Personal sind das Gesicht des Hauses.“

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