Programm von Jupp Hammerschmidt: „Das Klümpchensglas“ feiert in Nideggen Premiere

Programm von Jupp Hammerschmidt : „Das Klümpchensglas“ feiert in Nideggen Premiere

„Das Klümpchensglas“ ist das neue Programm von Jupp Hammerschmidt, das er am Freitag, 5. Oktober, ab 19.30 Uhr im Kulturtreff 69 in Heimbach präsentiert und am heutigen Freitag, 28. September, um 19.30 Uhr im Atelierhaus Götze in Nideggen.

Das Klümpchensglas war früher in der Fastenzeit ein Muss für jedes Eifeler Kind. Ab Aschermittwoch füllte sich das Glas peu à peu hauptsächlich mit diesen roten Himbeerklümpchen, die es zum Beispiel beim Bäcker gab. Am Karsamstagmittag durfte man sich über den Inhalt hermachen, Ostersonntag war das Gefäß ratzeputz leer, der Magen zum Platzen voll. Nicht das einzige Thema, über das Jupp Hammerschmidt in seinem neuen Programm zu berichten weiß.

Kaiser Karls Bettstatt

Die Vorliebe des Eifelers für den Alkohol hat Giuseppe Verdi, der bekanntlich als „Verdis Jupp“ seinerzeit in der Nähe von „Kaiser Karls Bettstatt“ in Mützenich ein Ferienhäuschen besaß, in seinem berühmten „Trinklied“ besungen: „Der Eifler trinkt gern, und der Eifler trinkt viel“, das in Verdis Eifel-Oper „Schlaraffiata“ Eingang gefunden hat. Hammerschmidt trägt sein Gedicht über die Entstehung des Brots vor, genauso wie einige seiner beliebten, tiefgründigen „Versenktexte“.

Die unter den Kindern äußerst beliebte Fasteloovend-Tradition des Luftschlangenspannens quer über die Dorfstraße lässt Hammerschmidt in den Phantasien des Publikums wieder aufleben. Und in der „guten alten Zeit“, als das Leben in der Eifel sogar noch in Ordnung war, bevölkerten im Sommer ja auch noch jede Menge Schwalben die Speicher der Häuser.

Dass der Eifeler einen ganz speziellen Humor sein Eigen nennt, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Für alle Fälle hält Jupp Hammerschmidt einige anschauliche Beispiele parat. Dies alles und noch vieles mehr gibt es in Jupps neuem Programm.

Für die Vorstellung in Nideggen gibt es Karten unter 02427/901211. Sie kosten im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse 14 Euro. Karten für die Vorstellung in Heimbach kosten im Vorverkauf zwölf Euro, es gibt sie bei Karl-Heinz Augustynak unter 01523/1057132, per E-Mail an khagk@gmx.de und im Salon Marlene an der Schwammenaueler Straße 3 in Hasenfeld.

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