Das Jubiläumsjahr der AG "Schnüss" geht zu Ende

Mundartmusiker spenden 1000 Euro : Behinderte Musiker kaufen sich Instrumente

Mit einer zünftigen Zusammenkunft schloss die AG „Schnüss“ das Jahr ihres 25-jährigen Bestehens, oder wie Vorsitzender Addy Clemens sagte: „unserer silvernen Huhzick“, ab. Zu einer kleinen „Dankeschön-Feier“ hatte der Vorstand deshalb Vertreter der Bands und andere Aktive in den Friesenhof in Kufferath eingeladen.

Clemens erinnerte noch einmal an die „sehr erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung‚ 25 Jahre Dürener Mundartfestival“ im üblichen Rahmen.

Ihre Freude teilten die Mundartfreunde an diesem Abend mit einem Verein, der „Musik mit Hätz“ mit behinderten Menschen in den Vordergrund stellt. „Unser Kassebüggel hat ja gesagt“, kommentierte Addy Clemens eine Spende über 1000 Euro für den „Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen“. Dessen Leiterin Sandra Kinkel nahm den Scheck gemeinsam mit Manuela Küpker, Udo Kinkel und Michael Hefter aus der Hand von Gerhard Suhr entgegen. Sie werden das Geld zur Anschaffung neuer Instrumente einsetzen.

Die Gruppe von 13 Leuten im Alter von Mitte 20 bis 54 Jahren trifft sich jeden Montag zum Musizieren mit Blockflöte, Gitarre, Akkordeon und Trommel. Nach den Proben in familiärem Rahmen gibt es immer noch ein Essen, das sich die Mitglieder reihum wünschen können. Einmal im Jahr geht es auf einen gemeinsamen Ausflug, und natürlich gibt es auch Konzerte. So steht am Samstag, 17. November zum 22. Mal das „Kleine Herbstkonzert“ an. Dann spielen die Musiker um 16 Uhr im Töpfereimuseum in Langerwehe.

(kel)
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