Düren: Das erste Bundesligaspiel der SWD Powervolleys im Ausland

Düren : Das erste Bundesligaspiel der SWD Powervolleys im Ausland

Zwischen dem ersten Spiel einer Dürener Volleyball-Mannschaft und der zweiten Partie in Innsbruck liegen fast genau 17 Jahre. Am 14. Oktober 2000 unterlagen die Rheinländer bei ihrem ersten Auftritt im Europapokal in der Metropole des österreichischen Bundeslandes Tirol mit 2:3.

Das zweite Aufeinandertreffen ist gleichzeitig das erste Bundesliga-Pflichtspiel der Dürener Erstliga-Volleyballer im Ausland; denn die SWD Powervolleys wetteifern in der Universitätssporthalle in Innsbruck ab 14.30 Uhr mit den Hypo Tirol Alpen Volleys nicht um das Weiterkommen in einem europäischen Wettbewerb, sondern um den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel.

Der Gastgeber darf mit einer Wild Card der Volleyball-Bundesliga in Deutschlands Eliteliga antreten. Das Team ist eine Kooperation der Vereine aus Unterhaching und der Alpenvolleys eben aus Innsbruck. Der Zusammenschluss wurde vor allem von der Verbandsspitze gefeiert, so mancher andere Funktionsträger im bundesrepublikanischen Volleyball erinnerte doch daran, dass Haching nach dem Rückzug des Hauptsponsors sich ganz aus der Liga verabschiedete, weil der vorhandene Etat nicht mehr reichte, um die Meisterschaft mitzuspielen.

Zwei Siege und eine Niederlage stehen bei Innsbruck wie bei Düren zu Buche. Die Tiroler besiegten den Bergischen Löwen aus Solingen und die Bisons Bühl, unterlagen dem VfB Friedrichshafen. „Erwartete Resultate waren das“, sagt Dürens Coach Stefan Falter und fragt: „Wie sieht wohl das wahre Gesicht dieser Mannschaft aus?“

Der Blick auf das Team

Diese Frage stellt er sich aber auch mit Blick auf sein Team. Das zeigte Klasse bei den Heimsiegen über den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys und über die United Volleys Rhein Main aus Frankfurt, spielte dagegen bei der SVG Lüneburg weit unter den eigenen Möglichkeiten. „Ob wir ein Heimgesicht einerseits haben und ein Auswärtsgesicht andererseits haben — das wird sich vielleicht schon morgen zeigen“, meint Falter und hofft natürlich, dass sein Team an die vorzüglichen Vorstellungen gegen Berlin und Frankfurt anknüpfen kann.

„Innsbruck ist ein ernster Konkurrent um die besten Play-off-Plätze“, sagt Falter und fährt fort: „Wenn wir sie wie die Hauptstädter und die Hessen schlagen, müssen auch sie uns im Rückspiel besiegen, um gleichzuziehen.“

Auf einen sehr guten Bekannten treffen die Dürener an der Inn: Rudy Verhoef griff in der vergangenen Saison noch als Diagonaler für die Powervolleys an. Allerdings dürfte der Kanadier seinen Angriffsstil unter dem neuen Trainer zumindest etwas geändert haben. Auch pflegt der Gegner einen anderen Spielstil als beispielsweise die United Volleys: „Wir werden uns darauf schon einstellen“, sagt Falter und lächelt.