Dank an Ehrenamtler des Kommunalen Integrationszentrums Kreises Düren

Dank an Ehrenamtler : Dolmetscher sind mehr als 1000 Mal im Einsatz

Mehr als 200 Personen engagieren sich ehrenamtlich in Projekten des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Düren. Kreisdirektor Georg Beyß und Sybille Haußmann, Leiterin des Amtes für Schule, Bildung und Integration, bedankten sich jetzt im Kreishaus bei den Freiwilligen für deren wertvolles Engagement.

So tragen die 136 ehrenamtlichen Dolmetscher, die über 50 Fremdsprachen abdecken, als Übersetzer zur interkulturellen Öffnung von Einrichtungen bei und verbessern die Teilhabechancen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Sie wurden vom KI im vergangenen Jahr über 1000 Mal vermittelt.

Im Projekt SmiLe (Sprachbildung mit individuellem Lernerfolg) unterstützen Sprachpaten zugewanderte Schüler beim Erwerb der deutschen Sprache und bei der Integration in ihrer Schule. Zurzeit engagieren sich 53 Ehrenamtliche an mehr als 30 Schulen – darunter 23 Grundschulen. Sie stehen etwa 115 Kindern und Jugendlichen im Kreis zur Seite. Das erfolgreiche Projekt hat mittlerweile überregional Nachahmer gefunden.

Im Projekt „Auszubildende im Mentoring“ unterstützen Ehrenamtler junge Zuwanderer, die sich in einer Berufsausbildung befinden. Dabei werden Tandems aus einem Mentor und einem Auszubildenden gebildet. Die Mentoren sind lebens- und berufserfahren und im Idealfall aus dem gleichen Ausbildungsberuf. Sie unterstützen junge Menschen während der Ausbildung außerhalb von Schule und Betrieb.

Nicht zuletzt war auch dem Förderverein des Kommunalen Integrationszentrums Dank gewiss. Der Verein hat in 22 Jahren mehr als 500.000 Euro Spenden und Fördermittel eingesammelt. Mit dem Geld wurden unter anderem Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung, kurzfristige Hilfe in Notsituationen und ehrenamtliche Hilfen ermöglicht. Zurzeit finanziert der Verein neun Deutschförderangebote im Kreis.

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