Düren: Club um 17.000 Euro gebracht?

Düren: Club um 17.000 Euro gebracht?

Ist die SG Düren 99 von der Stadt um 17000 Euro geprellt worden? Es geht um Abwassergebühren, die der Verein vor Jahren an die Stadt zahlen musste.

Zu Unrecht, wie die Klage vor Gericht ergab. Doch das Geld bekommen die 99er nicht zurück. Der Fall sei inzwischen verjährt, lautet die lapidare Antwort aus dem Rathaus.

Hintergrund: Ende der 90er Jahre wurde die Abwassergebühr in Düren gesplittet. Seither wird einerseits danach abgerechnet, wieviel Frischwasser man verbraucht hat, andererseits wieviel Regenwasser über die versiegelten Flächen des Wohneigentums in die Kanalisation fließt. Bei der SG Düren 99 waren zunächst auch ihre sechs Tennisplätze zu versiegelten Flächen erklärt worden. Der verein musste 17000 Euro Abwassergebühren nachzahlen.

Dagegen klagte der Verein, mit Erfolg. Die Stadt gestand ein, dass die Tennisplätze nicht als „versiegelt”, bewertet werden dürfen. Man kam überein, dass das Sportgelände neu vermessen werden sollte. Doch dabei blieb es.



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