Gänsehaut-Momente in St. Cäcilia: Chöre bieten abwechslungsreiches Konzert

Gänsehaut-Momente in St. Cäcilia : Chöre bieten abwechslungsreiches Konzert

Den Besuchern der Niederzierer Pfarrkirche St. Cäcilia wurde jetzt etwas Besonderes geboten: Der Chor „Spirits of Ham-O-Nie“ unter der Leitung von Ruth Spaltmann gab ein Konzert. Unterstützung erhielten die 23 Sänger vom Jugendchor „Martinusteens“ und der Jugendband der Gemeinde.

Eröffnet wurde das Chorkonzert von Pfarrer Andreas Galbierz, der auf das vorangegangene Erntedankfest Bezug nahm: „Wir danken Gott bei diesem Anlass nicht nur für die Ernte, sondern auch für unsere Gaben und Talente. In Anbetracht dieser talentierten Menschen können wir das meiner Meinung nach besonders gut zum Ausdruck bringen.“

Gemeint waren die Sänger des Chores „Spirit of Ham-O-Nie“ sowie die jüngere Chorfraktion und die Jugendband der Gemeinde.

„Ham-O-Nie“ ist ein Wortspiel; der Name steht für die Orte Hambach, Oberzier und Niederzier, die einen Pfarrverbund bilden. Für Harmonie steht der Name jedoch auch, zumindest beschreibt das Wort sehr gut, welches Gefühl der Chor den Zuhörern vermittelte.

Von Beginn an überzeugten die Sänger mit Stimmgewalt und einem ausgeglichenen Zusammenspiel. Präsentiert wurden ruhige Werke, beispielsweise von Niko Schlenker, aber auch Flotteres wie „The New Gospel Train“ von Lorenz Maierhofer. Kirchenmusikerin Ruth Spaltmann gelang es, den Chor optimal anzuleiten. Musikalische Unterstützung erhielt sie dabei vom Pianisten Dieter Ogrzewalla. Die mehrstimmigen Lieder sorgten für so manchen Gänsehaut-Moment —kein Wunder, dass der Chor jede Menge Applaus bekam.

Gemeinsamer Abschluss

Nach dem Chor „Spirit of Ham-O-Nie“ traten die „Martinusteens“ auf. Die Jungen und Mädchen sangen sowohl deutsch- als auch englischsprachige Lieder. Auch sie gewannen bereits nach kurzer Zeit die Herzen der Zuhörer.

Ob beim bekannten, gälischen Volkslied „Morning has broken“ oder auch moderneren Arrangements wie „Legenden“ von Max Giesinger — Harmonie herrschte, trotz fehlendem Namensbezug, auch hier. Neben Pianist Dieter Ogrzewalla, der auch die „Martinusteens“ begleitete, traten am Sonntag weitere Instrumentalisten auf: Den Schluss des Konzertes gestaltete die Jugendband der Gemeinde, bestehend aus Gesang, Gitarre, Blockflöte, Trompete, Percussion und Klavier. Die sechs Musiker spielten zum Einstieg das traditionelle Lied „The Millenium Prayer“, anschließend gingen sie zu bekannten Songs wie „Another Day In Paradise“ von Phil Collins über.

Zum Abschluss musizierten und sangen schließlich alle Beteiligten „The New Song“ von Niko Schlenker. Die beiden Chöre und die Jugendband bereiteten den Besuchern einen angenehmen Sonntagnachmittag, der lebhafte Applaus der Zuschauer war dafür der beste Beweis.

(nie)
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