Düren: CDU will Radfahrverbot in der Fußgängerzone

Düren: CDU will Radfahrverbot in der Fußgängerzone

Gemeinsam bringen Karl-Albert Esser und Stefan Weschke für die CDU-Fraktion einen Antrag in den Bau- und Verkehrsausschuss, der das Verbot des Fahrradfahrens ausweiten soll.

„Für kleine Kinder und vor allem auch für ältere, gehbehinderte Menschen ist die Dürener Fußgängerzone in den letzten Monaten zunehmend zu einer Gefahrenzone geworden, weil sich manche Radfahrer rücksichtslos verhalten und mit erhöhtem Tempo durch die Fußgängerzone fahren. Wir müssen aber gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer schützen. Von daher ist es erforderlich, dass Fahrradfahren in den hoch frequentierten Bereichen der Fußgängerzone gänzlich zu verbieten”, so CDU-Fraktionsvorsitzender Esser und der Vorsitzende der CDU-Mitte, Weschke.

Bisher waren nur die Wirtelstraße- und die Kleine Zehnthofstraße sowie die Hirschgasse tabu. Zukünftig soll nach dem Willen der Christdemokraten auch auf dem Markt, der Kölnstraße, der Josef-Schregel-Straße und in der Kuhgasse das Radfahren verboten sein.

„Natürlich” sei ihnen - so die beiden Christdemokraten - „daran gelegen”, dass sich die Fahrradfahrer auch zukünftig in Nord-Süd-Richtung bewegen können. Dies sei über die Busspur weiterhin möglich.

Dass die Fahrradfahrer in Ost-West-Richtung ihr Gefährt rund 100 Meter - zwischen der Kölnstraße und dem Kaiserplatz - schieben müssen, halten Esser und Weschke angesichts der deutlich erhöhten Verkehrssicherheit für Kinder und ältere Menschen für vertretbar.

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