Caritas eröffnet Pflegezentrum mit 40 Plätzen und acht Wohnungen

Zehn-Millionen-Investition : Caritas eröffnet neues Pflege- und Altenzentrum in Düren

Auf der einen Seite der (noch) unverbaute Blick in Richtung Eifel, auf der anderen Seite die Rur: Besser könnte die Lage des neuen Alten- und Pflegezentrums St. Teresa nicht sein. Der Caritasverband Düren-Jülich hat es in den vergangenen 18 Monaten für rund 5,3 Millionen Euro an der Dr.-Overhues-Allee direkt neben der bestehenden Einrichtung St. Nikolaus errichtet.

Entsprechend groß war die Nachfrage nicht nur nach den vollstationären Pflegeplätzen in den 40 Einzelzimmern, sondern insbesondere auch bei den acht barrierefreien Wohnungen im Staffelgeschoss der neuen Einrichtung, wie Caritas-Vorstand Marcus Mauel am Dienstag bei der offiziellen Einweihung der neuen Einrichtung mit dem Aachener Weihbischof Dr. Johannes Bündgens betonte. „Bei einer Baustellenbesichtigung hatten wir mehr als 80 Mietinteressenten“, erinnerte sich Mauel, „so dass ich mich fast schon geschämt habe, dass wir nur acht Wohnungen anbieten konnten. In zwei Tagen waren alle Wohnungen vermietet.“

Seitdem aber steht für den Caritas-Verband Düren-Jülich fest: Der Neubau von St. Teresa und die noch bis in den Herbst andauernde Sanierung und Modernisierung des Alten- und Pflegezentrums St. Nikolaus, in die noch einmal rund 4,7 Millionen Euro fließen, wird nicht die letzte Maßnahme in Düren sein. Schon jetzt plant die Caritas den Bau weiterer betreuter Wohnungen. „Ich sehe durchaus noch einen Bedarf von bis zu 100 Wohnungen“, betonte Mauel, weil immer mehr Senioren im Alter ihren Alltag zwar weiterhin selbstbestimmt gestalten wollen, auf die Sicherheit und bedarfsgerechte Unterstützung eines angeschlossenen Pflegezentrums nicht verzichten wollen. Zu möglichen Standorten wollte er sich am Dienstag noch nicht äußern. Erste Entscheidungen aber kündigte er für den Herbst an.

Die 65-Quadratmeter-Apartements im Neubau von St. Theresa – benannt nach der heiliggesprochenen Ordensschwester Mutter Teresa – verfügen nicht nur über pflegegerechte Badezimmer und eigene Wohnküchen, sondern auch über eigene Briefkästen und Klingeln. „Sie erlauben so weiterhin ein Leben in den eigenen vier Wänden fast wie zu Hause“, ist Mauel überzeugt. Je nach gesundheitlicher Situation können Dienstleistungen dazu gebucht werden. „Und wir garantieren jedem unserer Mieter, dass er im Pflegefall auch einen Platz in einer unserer Einrichtungen erhält, nach Möglichkeit direkt vor Ort.“

Während es im Neubau St. Teresa nur noch Einzelzimmer gibt, 25 Quadratmeter groß, wird die Caritas in St. Nikolaus auch nach den umfangreichen Umbauarbeiten noch einige wenige Doppelzimmer anbieten, wie Marcus Mauel erklärte. Aber auch dort wird die Zahl der Einzelzimmer steigen, so dass künftig noch 88 Plätze zur Verfügung stehen werden. Bislang waren es 98.

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