Festakt für die Mitarbeiter: Caritas betreut seit 40 Jahren kranke Menschen in häuslicher Pflege

Festakt für die Mitarbeiter : Caritas betreut seit 40 Jahren kranke Menschen in häuslicher Pflege

Seit 40 Jahren betreuen Mitarbeiter der Caritas kranke Menschen im Kreis Düren in häuslicher Pflege. 1978 eröffnete die Caritas im Kreis hierzu die erste Pflegestation. Diese vier Jahrzehnte engagierter Arbeit feierte der regionale Caritasverband zweimal: mit einem Festakt und einer Mitarbeiterfete.

Hier gratulierten auch Abgesandte anderer Verbände und Einrichtungen. Zu den Gratulanten vor gut 100 Gästen zählte die stellvertretende Dürener Bürgermeisterin Liesel Koschorreck (SPD), Philipp Knippertz vom Regionalverband der Caritas sowie der Landtagsabgeordnete Dr. Ralf Nolten (CDU). Wie auch die Festredner rückten sie dabei vor allem die Leistung der vielen Pflegekräfte in den Vordergrund.

Mit ihrem flächendeckenden Angebot von mittlerweile acht Pflegestationen, die das gesamte Kreisgebiet versorgen, ist die Caritas als Pionier und bis heute größter ambulanter Pflegedienst in der Dürener Pflegelandschaft tätig. Sie beschäftigt in diesem Bereich über 360 Mitarbeiter, die täglich rund 1500 Patienten zu Hause versorgen.

„Uns war es schon immer wichtig, dass wir auch Menschen in den entlegenen Winkeln des Kreises versorgen — selbst wenn die Anfahrt nicht wirtschaftlich ist“, sagte Fachbereichsleiter Elmar Jendrzey, der seit Jahrzehnten im Verband für die ambulante Pflege zuständig ist. Die Caritas-Pflegekräfte legen so über eine Million Kilometer pro Jahr zurück.

„Mit guter tariflicher Bezahlung, dem starken Ausbau unserer Ausbildungsplätze sowie dem Augenmerk auf Personalentwicklung und Belange der Mitarbeiter tun wir viel, um den Beruf attraktiv zu gestalten und junge Menschen dafür zu begeistern“, erklärt Vorstandssprecher Dirk Hucko das Werben des Verbandes um neue Fachkräfte und Wiedereinsteiger. Sie leisten dabei auch Serviceleistungen wie Hausnotruf, Menüservice, Pflegeberatung, Angehörigengruppen, Demenzkurse, Senioren- und Pflegereisen.

Beim zweiten Teil der Jubiläumsfeier ging es lockerer zu. 200 Mitarbeiter waren mit ihren Partnern in die „Endart“ eingeladen — dort feierten sie bis in die Nacht.

(kel)
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