Düren: Brunnen aus dem langjährigen „Exil“ in den Adenauer-Park geholt

Düren: Brunnen aus dem langjährigen „Exil“ in den Adenauer-Park geholt

Jetzt darf er wieder plätschern: Lange war er beim Dürener Service Betrieb (DSB) „in Verwahrung“, der Brunnen, der seit 1975 in der Kölnstraße in Höhe der Einmündung der Wirtelstraße stand. Jetzt ziert er den Konrad-Adenauer-Park.

Der DSB hat ihn zum Mittelpunkt einer kleinen Ruhe-Insel in dem weitläufigen Parkgelände gemacht. Wie lange der Brunnen im „Exil“ war, weiß eigentlich niemand. Nur so viel: In der Kölnstraße eckte das Objekt mit so manchem Lkw an. Das Ende vom Lied: Abbruch und Einlagerung.

Bei der Sanierung der Kölnstraße, so hieß es damals, soll der Brunnen wieder an seinen angestammten Platz. Aber wie das in Düren so ist — die Kölnstraße wartet immer noch auf den Beginn der Sanierung. Dass der Brunnen jetzt im Adenauer-Park zu neuen Ehren kommt ist Sarah Fuchs-Hartung zu danken. Die Leiterin der Grünflächenunterhaltung beim DSB hat ihn als Ersatz entdeckt. Denn trotz ständiger Wartung und Reparatur musste der Teich im Adenauer-Park bei sinkendem Wasserspiegel und maroder Boden- und Bausubstanz entfernt werden.

Das Wasser aber zog bisher die Besucher des Konrad-Adenauer-Parks an. So entstand bei Sarah Fuchs-Hartung die Idee, mittels des alten Brunnens ein neues Wasserspiel anzulegen.

Als letzte Tat seiner langjährigen Berufskarriere pflasterte Ed Bander die Umgebung des Brunnens und seine Kollegen vom DSB sorgten für die Eingrünung und frühlingshafte Bepflanzung. Zwei Bänke sind bereits montiert, Papierkörbe folgen in den nächsten Tagen und schenkt man DSB-Chef Richard Müllejans Glauben, wird der Brunnen demnächst auch noch angestrahlt.

(fjs)
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