Düren: Brückenabriss: Gutachter sucht nach Lösungen

Düren: Brückenabriss: Gutachter sucht nach Lösungen

Im Vorfeld des Brückenabrisses auf der Schoellerstraße (B 56) lässt die Stadt Düren von einem Gutachter prüfen, welche Auswirkungen die Arbeiten auf den Verkehr haben werden. Die Straße wird ab Ostern 2014 in beide Richtungen nur noch einspurig über eine Behelfsbrücke zu befahren sein.

Täglich fahren weit mehr als 20.000 Fahrzeuge über die Schoellerstraße. Um den Durchgangsverkehr aus der Dürener Innenstadt herauszuhalten, wird es ein großräumiges Umfahrungskonzept geben, wie es im Verkehrsausschuss hieß. Der Verkehr würde frühzeitig abgefangen, etwa am Autobahnkreuz Kerpen, an der Anschlussstelle Eschweiler-Ost oder bei Froitzheim an der Bundesstraße B 56.

Zudem solle die neue Autobahn Ab- und Zufahrt bei Merzenich provisorisch für den aus Aachen kommenden Verkehr frühzeitig frei gegeben werden. Ein externes Büro wird mit Computern simulieren, wie sich Verkehrsströme in Düren verteilen werden. Etwa mit veränderten Ampelschaltungen oder anderen Spuraufteilungen sollen Entzerrungen erreicht werden. Das gilt insbesondere für die Ausweichstrecke Eisenbahnstraße, Fritz-Erler-, Veldener- und August-Klotz-Straße bis hin zur Oststraße, wo sich bereits Anwohnerprotest formiert hat.

(inla)
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