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Breslauer Schüler zu Besuch an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Deutsch-polnischer Schüleraustausch : Kennenlernen, Empathie entwickeln, Freundschaften schließen

Seit vier Jahren organisiert die Heinrich-Böll-Gesamtschule einen Schüleraustausch mit polnischen Schulen. In diesem Jahr reiste eine polnische Schülergruppe aus Breslau an.

Großartig war der Einsatz der Eltern bei diesem Projekt: So erschienen bereits am Bahnhof zahlreiche Eltern, um die Gäste ihrer Kinder in Empfang zu nehmen. Anschließend gab es in gelöster Stimmung eine kleine Feier im Schülercafé der Heinrich-Böll-Gesamtschule.

Dort erfolgte die offizielle Begrüßung durch die Schulleiterin Karin Leuffen-Obermann und die Lehrerinnen Sabine Volmer-Falcman, Esther Kardelky und Alena Komarova-Arat. Nach dieser herzlichen Begrüßung verbrachten die polnischen Jugendlichen den Rest des Tages bei ihren deutschen Gastfamilien.

Auf dem Wochenprogramm standen ein Ausflug nach Köln mit dem obligatorischen Besuch des Kölner Doms und einer Shopping-Tour durch die Innenstadt. Besonders begeistert waren die Schüler von der Vorstellung „Time Ride“ in Köln. Hier konnte man das bunte Treiben Kölns zur Kaiserzeit dank „Virtual Reality“ hautnah nacherleben.

Der anschließende Besuch im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln war für die Jugendlichen einerseits sehr interessant, andererseits rief er bei allen eine große Betroffenheit hervor.

Im weiteren Verlauf der Woche stand Unterricht und Projektarbeit in der Heinrich-Böll-Gesamtschule auf dem Plan. Der Schüleraustausch wird von dem Deutsch-Polnischem-Jugendwerk (DPJW) gefördert und initiiert. Die Organisation ermöglicht die Begegnung und Zusammenarbeit von jungen Deutschen und Polen, damit sie sich kennenlernen, neugierig aufeinander werden, Empathie füreinander entwickeln und Freundschaften schließen können.

Das diese Leitziele auf fruchtbaren Boden gefallen waren, zeigte sich in den verbleibenden Tagen, in denen das Papiermuseum der Stadt Düren besucht wurden. In Aachen unternahmen die Schüler in gemischten Gruppen zunächst eine Stadtrallye, um die Stadt ein wenig kennenzulernen. Anschließend gab es eine englischsprachige Führung durch den Aachener Dom. Ein Gegenbesuch ist bereits geplant.