Düren: Brand im Kiosk war Brandstiftung

Düren: Brand im Kiosk war Brandstiftung

In dem Brandfall in der Innenstadt vom vergangenen Wochenende, bei dem ein Kiosk ausgebrannt ist, liegen der Polizei zwischenzeitlich Erkenntnisse vor, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden ist. Die Staatsanwaltschaft Aachen geht daher jetzt von einem versuchten Kapitaldelikt aus.

Am frühen Samstagmorgen, gegen 4.30 Uhr, war das Feuer im Erdgeschoss eines Gebäudes in der Zehnthofstraße aus zunächst unbekannten Gründen ausgebrochen.

Mehrere Taxifahrer waren offensichtlich zuerst auf die Flammen aufmerksam geworden und hatten die Anwohner durch lautes Hupen und Klingeln an den Türen auf die Gefahr für sie aufmerksam gemacht. Daher war es den betroffenen Hausbewohnern und weiteren Nachbarn gelungen, sich rechtzeitig und unverletzt ins Freie zu retten.

Bei der anschließenden Untersuchung der Brandstelle hatten die Brandermittlungsbeamten des zuständigen Kriminalkommissariats sowie ein hinzu gezogener Sachverständiger sichere Anzeichen dafür gefunden, dass das Feuer von noch unbekannten Personen entfacht worden sein muss.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können dazu aber derzeit keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt werden. Für die Fortsetzung der Ermittlungen hat das Polizeipräsidium Aachen unter Beteiligung von Beamten der Dürener Polizei eine Mordkommission eingerichtet.

Staatsanwaltschaft und Polizei suchen dringend Zeugen, die in der Nacht zum Samstag, 17. Januar 2009, zwischen 0 Uhr und 5 Uhr auffällige Beobachtungen im Umfeld der Zehnthofstraße in Düren gemacht haben. Diese werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle der Polizei unter Telefon 0 24 21/949-2425 zu wenden.

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