Düren: Boxring 55 fordert im Kirmeszelt die Hessen heraus

Düren : Boxring 55 fordert im Kirmeszelt die Hessen heraus

Vor den sportlich schweißtreibenden Boxkämpfen steht der Arbeitsschweiß: Sonntag fließt er ab sechs Uhr. Denn dann beginnen Mitglieder des Boxrings 55 mit dem Aufbau des Wettkampfgevierts im Zelt auf dem Annakirmesplatz. Rund drei Stunden benötigen sie für den Aufbau des Rings. Um 9 Uhr wollen sie also fertig sein: „Kein Problem“, sagt Ernst Müller, der Europameister von 1979.

Eine Stunde später beginnt der Einlass, um 11 Uhr startet der erste Kampf. Mindestens zehn Kämpfe stehen an zwischen Düren und der Formation aus Marburg. Die Hessen , zum fünften Mal in Düren, schicken eine Auswahl aus ihrem Bundesland an die Rur. Und auch die Gastgeber haben sich Verstärkung geholt. Eine Kombination aus Faustkämpfern aus der Kreisstadt, aus dem benachbarten Euskirchen, von den Freunden aus Köln-Kalk und vom Bonner BC will gegen die Hessen eine engagierte Leistung vor den erwarteten 500 Besuchern zeigen.

Aus Düren steigen der zehnjährige Alexander Hollisch, Marcel Heeg (17), Philipp Marenbach (22) und Armen Vaudanian (19) auf jeden Fall in den Ring. Der Euskirchener Eduard Diener (18), die Köln-Kalker Tyron Avejic und Catalin Dobie sowie der Bonner Besnik messen sich auch mit den Hessen. In einem Einlagekampf fordert die 33-jährige Sarah Erdmann vom Boxring 55 eine Marburgerin heraus. Für zwei Gewichtsklassen wird Ernst Müller noch Kämpfer organisieren.

„Das wird ein interessanter Kampf gegen Marburg“, freut sich Müller. Und hat schon das Boxspektakel im nächsten Jahr im Blick: Dann lässt der Boxring zum 25. Mal die Fäuste auf der Annkirmes fliegen. „Wir werden über unsere guten Kontakte versuchen, eine niederländische Mannschaft zu holen. Die Holländer sind immer stark.“

(sis)
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