Düren: Blasmusik fürs Kloster Karmel

Düren: Blasmusik fürs Kloster Karmel

Wenn Musikgruppen der Bundeswehr zu Gast im Haus der Stadt sind, dann sind auch die Dürener Musikliebhaber immer zahlreich und gerne zur Stelle. So war es auch am Donnerstag Abend, als das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz unter der Leitung von Oberstleutnant Robert Kuckertz an der Rur gastierte.

Das Konzert war auf Initiative von Josef Mohr vom Bezirksverband Düren-Norden im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft zustande gekommen. Die Musikerinnen und Musiker spielten wie immer für einen guten Zweck, diesmal soll der Erlös des Konzertes für das Karmelitinnen-Kloster an der Dürener Landstraße, das dringend saniert werden muss, verwendet werden.

Schirmherr des Konzertes war Bürgermeister Paul Larue. Das Heeresmusikkorps 300 spielt bei Gelöbnissen, Kommandoübergaben und großen Zapfenstreichen, bei Staatsempfängen und internationalen Musikfestivals. Im Haus der Stadt in Düren begeisterten die rund 60 Vollblut-Musiker mit konzertanter Blasmusik, flotten Märschen, aber auch mit moderneren Werken von George Gershwin, George David Weiss und Leonard Bernstein. Besonders schön war, dass das wirklich außergewöhnliche Konzert auch direkten Bezug zu Düren hatte.

Eröffnet wurde der Abend nämlich mit einem Geburtstagsgruß. Die St.-Ewaldus-Schützen-Gilde feiert nämlich in diesem Jahr ihr 450-jähriges Bestehen. Als Geburtstagsständchen spielten die Männer und Frauen vom Heeresmusikkorps 300 den „Jubelfest-Marsch” des Dürener Komponisten Hermann Necke, den der vor genau 100 Jahren zum 350. Geburtstags der Schützengilde komponiert hat. Der Abend endete auch mit einem Werk von Necke, nämlich dem „Dürener Gilde-Schützenmarsch”.

Während des ganzen Konzertabends war die unglaubliche Spielfreude der Musikerinnen und Musiker mehr als deutlich, gleichzeitig glänzten die Soldaten aber auch mit einer nahezu perfekten Technik und einem gehörigen Maß Musikalität. Kein Wunder, dass es am Ende jede Menge Applaus gab.