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Christi-Himmelfahrt: Bikersegen am Muttergotteshäuschen

Christi-Himmelfahrt : Bikersegen am Muttergotteshäuschen

Rund um das Muttergotteshäuschen am war Morgen des Christi-Himmelfahrts-Tages kein Parkplatz mehr frei, weil auf beiden Straßenseiten rund 50 Zweiräder parkten.

Den Grund kennen die Anlieger und die Biker seit nunmehr 18 Jahren: Pastor Ernst-Joachim Stinkes segnete nach der Messe gemeinsam mit Diakon Raymund Schreinemacher die Fahrzeuge der Gläubigen. Mit diesem traditionellen Bikersegen war in diesem Jahr der Mai, als Monat der Wallahrten zum Muttergotteshäuschen schon fast beendet. Die Besucher bei der Trösterin der Betrübten feierten während des Monats unter dem Motto „eine wie du und ich“. Damit soll die Position Marias beschrieben werden, die nicht von den Sorgen und Nöten des Lebens entrückt gewesen sei, sondern eine mitleidende und mitfühlende Frau.

Nach der Messe gab es einen Imbiss für alle Besucher, und die Zweiradfahrer und ihre Räder wurden einzeln gesegnet. Erstmals erhielten die Fahrer auch einen Aufkleber für ihre Fahrzeuge, der unter der Inschrift „Auf allen Wegen mit Gottes Segen“ das von Adam Siepen gemalte Gnadenbild aus der Kapelle zeigt. Anschließend gingen einige der Motorradfahrer noch auf eine Ausfahrt nach Schwammenauel.

(kel)