Bezirksverband Düren-Ost lädt zu Schießwettbewerb ein

Erstmals Bambiniprinzen : Pia Hürtgen hat die Nase vorn

Erstmals schoss der Bezirksverband Düren-Ost im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften das Amt des Bambiniprinzen aus. Gegen drei andere Teilnehmer setzte sich Pia Hürtgen mit 29 Ringen durch.

Genau wie sie kommt auch der neue Schülerprinz aus den Reihen der St.-Gereon-Schützenbruderschaft Vettweiß-Kettenheim. Gegen einen Mitbewerber war Hendrik Zurhelle mit 27 Ringen erfolgreich. Ebenfalls Mitglied der St.-Gereon-Schützen ist Julia Zurhelle, die als eine von fünf Teilnehmern mit dem 25. Ring die Ehre der Jungschützenprinzessin erhielt. Ermittelt wurden die drei Würdenträger auf dem Luftgewehrstand in Vettweiß – und Bezirksbundesmeister Franz-Josef Hallstein verriet: „Die drei gehören waschechten Schützenfamilien an. Die Namen Hürtgen und Zurhelle sind unter Schützen ein Begriff.“

Und auch bei der Krönung des neuen Bezirkskönigs hatte Hallstein eine Anekdote parat: „Sein Vater war auch schon einmal Bezirkskönig.“ Die Rede war von Franz-Willi Weber, der 2007 das Amt innehatte. Nun ist sein Sohn Florian Weber höchster Würdenträger im Bezirk. Mit 26 Ringen setzte sich das Mitglied der St.-Sebastianus-Schützen aus Wissersheim gegen neun Mitbewerber auf der Anlage der Sportschützen Drove durch – die Krönung übernahm Bezirkspräses Pater Otto Wagner.

Während die drei Prinzenwürdenträger im Diözesanverband Aachen nun am Diözesanenprinzenschießen teilnehmen dürfen, qualifizierte sich der Bezirkskönig direkt für das Bundeskönigsschießen, bei dem er auf alle Bezirkskönige aus den Gebieten Aachen, Köln, Trier, Münster, Paderborn und Essen trifft.

Nach der Messe zu Ehren der neuen Majestäten in der Pfarrkirche St. Gereon in Vettweiß hielt Pastoralreferent Dietmar Jordan das Bruderreferat mit dem Thema „Von der Schwierigkeit und dem Glück, heute an Gott zu glauben“. Ein anspruchsvolles, weil nicht allgemeingültiges, sondern theologisch tiefgreifendes Thema. Kein Wunder also, dass ihm die Schützenbrüder und -schwestern gebannt lauschten. Die folgende Andacht lockerte Jordan auf, indem er selbst zur Gitarre griff und mit seinen Gästen nicht nur das traditionelle Gebet sprach, sondern auch einige Lieder sang.

Der Bezirksvorstand verabschiedete noch zwei verdiente Vorstandsmitglieder. Christian Nellessen schied nach vier Jahren als Bezirksschriftführer aus, Jens Hallstein gibt sein Amt als Bezirksjungschützenmeister nach 19 Jahren auf.

(kte)
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