Umweltschutz: Bezirksschülervertretung will CO2-neutralen Schultag einführen

Umweltschutz : Bezirksschülervertretung will CO2-neutralen Schultag einführen

Bezirksschülervertretung des Kreises Düren möchte sich stärker für den Umweltschutz engagieren. Konkret wollen die Schüler einen CO2-freien Schultag einführen.

Die Bezirksschülervertretung (BSV) – quasi die Schülervertretung für den gesamten Kreis – hat einen neuen Vorstand gewählt und sich bei ihrer dreitägigen Klausurtagung inhaltlich neu aufgestellt. Die Schüler haben sich mehrere Themenblöcke vorgenommen, die sie in der aktuellen Legislaturperiode bearbeiten möchten, ein deutlicher Schwerpunkt liegt dabei auf dem Umweltschutz.

Als konkretes Projekt möchte die BSV einen CO2-freien Schultag im Kreis Düren realisieren. Dafür benötigen die Schüler die Hilfe von Kreis und Kommunen, weil sie zunächst herausfinden möchten, wie groß der CO2-Austoß im Schulalltag überhaupt ist.

In einer zweiten Phase wollen sie Möglichkeiten der Kompensation und Reduzierung von CO2 ausarbeiten. Anschließend soll dann der eigentliche CO2-freie Schultag kreisweit ausgerichtet werden – wenn es nach dem BSV geht, dann am liebsten mit allen Schulen. Erste Gespräche für dieses Projekt sind bereits im Gang.

Ein weiteres für die BSV wichtiges Thema ist die Basisarbeit. Die kreisweite Schülervertretung möchte die einzelnen Vertretungen an den Schulen anregen, aktiver zu werden. Zwar gebe es an fast jeder Schule eine SV, einigermaßen aktiv seien davon aber nur schätzungsweise 30 Prozent. Den Anteil der Vertretungen, die so engagiert Projekte nach vorne bringen, wie es sich die BSV erhofft, schätzt deren Vorstand auf lediglich fünf Prozent. „Deshalb möchten wir eine Basistour zu den Schulen machen, mit den Schülersprechern und Aktiven in Kontakt kommen und gern auch Workshops anbieten“, erklärt Vorstandsmitglied Pia Hillebrandt (14) aus Nideggen.

(wel)
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