Benefizkonzert "Swinging Bells 2.0 in Birkesdorf

Benefizkonzert „Swinging Bells 2.0“ in Birkesdorf : Eine witzige Predigt und viel Musik

Musik für den guten Zweck und das auch noch in der Weihnachtszeit – bei der „Swinging Bells Company“ und dem Blasorchester Birkesdorf hat sich das Konzept bewährt, und so präsentierten sie nach dem Debüt im Dezember 2016 an diesem Sonntag das Benefizkonzert „Swinging Bells 2.0“ in der Pfarrkirche St. Peter in Birkesdorf.

Prominente Unterstützung gab es in diesem Jahr von Diakon Willibert Pauels, bekannt als „ne bergische Jong“ aus dem Kölner Karneval.

In der weihnachtlich geschmückten und mit einer Lichttechnik spektakulär ausgeleuchteten Kirche war jeder einzelne Platz besetzt. Der Eintritt war kostenlos, Spenden der Besucher aber willkommen. Sie kamen einer bedürftigen Familie aus Birkesdorf zugute, die im Rahmen von Peter Borsdorffs Projekt „Running for Kids“ unterstützt wird.

Musikalisch boten die „Swinging Bells“ nicht nur weihnachtliche Klänge, ein paar Klassiker für die Adventsstimmung durften auch nicht fehlen. So sang Anna-Karina Schulz „Santa Clause is coming to Town” und „The something Stupids” spielten „I’ll be home for Christmas”. Das Jugendblasorchester „Klang for Fun”, das bei der ersten Ausgabe des Benefizkonzertes noch Spendenempfänger gewesen war, spielte den Stargast des Abends mit „Tochter Zion“ ein. Zu seiner aktiven Zeit im Karneval war dieses Lied Bestandteil von Willibert Pauels Auftritten.

Dementsprechend freute sich der geistliche Büttenredner mit der Clownsnase über die von der ganzen Kirche mitgesungene Begrüßung. Mit seiner witzigen „Predigt“ brachte er das Publikum herzlich zum Lachen, regte aber auch zum Nachdenken an. „Als ich noch aktiv im Karneval unterwegs war, hatte der Kardinal Meisner, oder wie ich immer sage Kanalmeister, schon einige Beschwerdebriefe über mich bekommen“, erzählte er. „Aber so anstrengend der auch manchmal sein konnte, er hat mich nie zurechtgewiesen. Denn auch er wusste, der Humor steht über den Dingen und es ist so wichtig, auch einmal über sich selbst zu lachen.“ Darauf folgte selbstverständlich sofort ein herrlich bissiger Witz.

Als Moderatoren führten Sandra Engelmann und Thomas Cremer durch den Nachmittag, für die Tontechnik war die Crew der „Bremsklötz“ verantwortlich. Das musikalische Programm gestalteten Lisa Mertens, Michael Mertens, das Blasorchester Birkesdorf, Burghard Mohren, Gerd Thul, Thomas Cremer und Sandra Engelmann. Dabei gab es ein paar kölsche Stücke, Hits von Udo Jürgens sowie Pop- und Rockmusik zu hören. Die zweite Auflage der „Swinging Bells“ glänzte dank abwechslungsreicher Klänge, Humor und Besinnlichkeit.

(kim)