Düren: Bei den Ferienspielen Düren Süd-Ost wird jongliert und geturnt

Düren : Bei den Ferienspielen Düren Süd-Ost wird jongliert und geturnt

Mit Akrobatik, Seifenblasen und Jonglage endeten die Ferienspiele Düren Süd-Ost am Samstag am Badesee. Für die Vorstellung des „Zirkus der Jecken“ hatten die Kinder in den vergangenen zwei Tagen im Zeltlager fleißig geübt.

Die Betreuer um Simone Haupt von der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost hatten im Vorfeld extra einen Zirkuslehrgang besucht und außerdem für einen Tag eine Pädagogin mit Zirkusausbildung eingeladen.

Die Ferienspiele boten wieder ein buntes Programm: Gestartet wurde am Freitag mit einer Einführung in die Zirkuswelt. Traditionell besuchten die Kinder die Wasserrutsche im Biff-Park, das Irrland in Kevelaer, und Ausflüge zum Schwimmen standen auf dem Plan. Der krönende Abschluss war dann das dreitägige Zeltlager am Badesee mit einer gelungenen Zirkusvorstellung am Ende.

Der zehnjährige Jason übernahm dabei die Rolle des Zirkusdirektors. Mit Jackett, Hut und rosa Perücke animierte er die zuschauenden Eltern und kündigte die Auftritte an. „Wir haben vorher den Text geschrieben“, erklärte er vor dem Auftritt. „Ein bisschen nervös bin ich aber trotzdem.“ In der Außenmanege war der Zirkusdirektor mit dem Alias Shakespeare dann aber ganz entspannt.

Wie Jason war auch David, zwölf Jahre alt, zum ersten Mal bei den Ferienspielen dabei. Er zeigte Kunststücke mit den drei sogenannten Flowersticks, also Jonglage-Stäben. „Erst war das recht schwer, aber ich habe viel geübt“, sagte er zufrieden.

Die elfjährige Hejran zeigte eine Tanzeinlage: „Wir haben eine Choreographie mit den Poi vorbereitet“, sagte sie. „Das sind Bälle an einer Schnur, die geschwungen werden.“ Sie ist schon ein alter Hase bei den Ferienspielen. Ihre Mutter half bei der Verköstigung und ihr großer Bruder war in diesem Jahr sogar als Betreuer dabei.

Simone Haupt freute sich, dass viele Jugendliche, die als Kinder dabei waren, zum Helfen wiederkommen, einige seien heute sogar ehrenamtliche Mitarbeiter.

Nach dem Finale wird aufgeräumt

Organisiert wurden die Ferienspiele wie gewohnt von der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost, dem Nachbarschaftsverein Rotterdamer Straße, der Interessengemeinschaft Miesheimer Weg, ehrenamtlich engagierten Jugendlichen und Eltern aus dem Stadtteil. Finanziell unterstützt wurden sie außerdem von der Schatztruhe und Peter Borsdorff mit seiner „Running for Kids“-Aktion.

Beim Finale im „Zirkus der Jecken“ durften dann alle noch einmal in die Manege, und es wurde aufgelassen geschunkelt und gefeiert, bevor dann natürlich gemeinsam aufgeräumt wurde. Für viele Kinder stand fest: Sie möchten im nächsten Jahr wiederkommen.

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