Langerwehe: Bei Alesco in Langerwehe laufen Verkaufsverhandlungen

Langerwehe: Bei Alesco in Langerwehe laufen Verkaufsverhandlungen

Schon im April dieses Jahres hatte die Firma Alesco in Langerwehe Antrag auf ein eigenständiges Sanierungsverfahren gestellt. Mittlerweile soll die Firma zahlungsunfähig sein.

Gläubiger sollen eine Bank und mehrere andere Firmen sein. Und: Es soll mindestens einen Investor geben, mit dem zur Zeit Verkaufsverhandlungen geführt werden.

„Wir sind in Übernahmeverhandlungen”, bestätigte am Montag Heinz Mundt, einer der drei Geschäftsführer. Er und auch der Betriebsratsvorsitzende waren zu keinerlei weiteren Auskünften bereit, um die Verhandlungen nicht zu stören.

Alesco hatte Anfang diesen Jahres noch 220 Mitarbeiter, später war immer von 164 die Rede, jetzt sollen es nur noch 144 sein. Am 2. Oktober, also vor wenigen Tagen, seien 20 Mitarbeiter freigestellt, aber nicht entlassen worden, so war zu erfahren. Löhne und Gehälter seien bis jetzt immer gezahlt worden.

Die Vorzeige-Firma fertigt flexible Verpackungen aus Kunststoff. Die Auftragslage sei normal, so hieß es. In der Branche haben sich aber innerhalb eines Jahres die Rohstoffpreis um 40 Prozent erhöht. Das macht der Firma in Langerwehe schwer zu schaffen.

Zum Sachverwalter wurde der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Emil Rinckens bestellt, der allerdings auch Montag nicht zu sprechen war.

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