Konzert in der Kulturfabrik Becker & Funck: Beethoven mal anders

Konzert in der Kulturfabrik Becker & Funck : Beethoven mal anders

Im Rahmen der Konzertreihe Tonspuren in der Dürener Kulturfabrik Becker & Funck spielen die Flötistin Darja Großheide, der Gitarrist Michael Goldort und der Pianist Alexander Puliaev Bearbeitungen der Musik Beethovens.

Wenn ein Komponist das Werk eines anderen Komponisten in eigenen Variationen oder für andere Besetzungen bearbeitet, so tut er das aus Achtung und Anerkennung für dieses Werk. Beethoven, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr allerorts ausgiebig gefeiert wird, variierte selber gerne Themen von Mozart oder Diabelli; auch arrangierte er seine eigenen Werke für neue Besetzungen wie zum Beispiel die Serenade op. 41.

Ebenso taten es aber auch Musikerkollegen mit Beethovens Werken. „Adelaide“ für Traversflöte und Klavier? Die Cellosonate mit Mozartvariationen für Gitarre und Hammerflügel? Teile der 4. Symphonie für Flöte und Gitarre? So hört man Beethoven nur selten. Anton Diabelli ist einer dieser bearbeitenden Komponisten, Pianist, Gitarrist und guter Freund von Beethoven. Ein anderer ist Ferdinand Carulli, einer der großartigsten Gitarristen der Beethovenzeit, der allerdings in Paris arbeitete; seinen 250. Geburtstag feiert das Konzert gleich mit. Die Konzertreihe Tonspuren wird vom Kunstförderverein Kreis Düren veranstaltet.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Fabrik für Kultur und Stadtteil Becker & Funck. Karten gibt es an der Abendkasse und können vorab unter tonspuren@darja-grossheide.de reserviert werden.

Flötistin Darja Großheide ist in Düren keine Unbekannte. Foto: Tonspuren

Weitere Informationen sowie Überraschungsstücke des Konzerts finden Interessierte unter www.tonspuren-dueren.de.

Pianist Alexander Puliaev ist ebenfalls bei den Tonspuren am Montag dabei. Foto: Tonspuren