Düren: Autobahnanschluss Düren-Ost: CDU fordert begleitende Maßnahmen

Düren: Autobahnanschluss Düren-Ost: CDU fordert begleitende Maßnahmen

Der erste Bagger steht schon an den Bahngleisen. Wenn im Frühjahr 2014 die Brücke Schoellerstraße abgerissen wird, muss in der Phase des Neubaus eine Behelfsbrücke her. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen, im Herbst soll die zweispurige Behelfsbrücke Stück für Stück entstehen.

Dass mit dem Brückenersatz so früh begonnen wird, hat einen simplen Grund: mit ihr können die beiden Spuren stadteinwärts gesperrt und die Belastung für die marode Brücke Schoellerstraße verringert werden.

„Auf uns wartet nach den Brückensanierungen an der Aachener- und Tivolistraße eine große Herausforderung”, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer, schließlich befinde man sich hier am „Einfallstor in die Stadt”. Das wird spätestens dann zum Nadelöhr, wenn ab April 2014 nur noch die zweispurige Behelfsbrücke für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung steht und 60.000 bis 70.000 Fahrzeuge täglich verkraften soll.

Begleitende Maßnahmen müssen also her, fordert die CDU, damit der Verkehr nicht zusammenbricht. Das Hauptanliegen von Stefan Weschke, Vorsitzender des Dürener Stadtentwicklungsausschusses: Der Landesbetrieb Straßen NRW soll den Ausbau der A 4 zwischen Düren und Kerpen schneller vorantreiben, damit die Anschlussstelle Düren-Ost/Merzenich bis zum Abriss der Schoellerbrücke fertig wird.

Weschke: Ideal wäre ein mit dem Beginn des Brückenabrisses identischer Fertigstellungszeitpunkt des neuen Autobahnteilstückes im April 2014. Nur so werden sich die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer in einem erträglichen Rahmen halten lassen.” Zumal alle anderen Entlastungsmöglichkeiten, von der Nordumgehung bis zur neuen Bundesstraße 56, derzeit auf Eis liegen.

Dass auch die Ampelschaltungen, zum Beispiel im Bereich der Eisenbahnstraße und der Kölner Landstraße, „optimiert werden müssen”, so Weschke, versteht sich von selbst. Auch Maßnahmen wie eine Ausschilderung auf der A 61 bei Türnich - von dort könnte man über die Bundesstraße 264 bequem nach Düren kommen, könnten dazu beitragen, auch den Schwerlastverkehr zu reduzieren, der jetzt schon täglich die Schoellerstraße verstopft.

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