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Weniger Infektionen gemeldet: Ausgangssperre im Kreis Düren wird aufgehoben

Weniger Infektionen gemeldet : Ausgangssperre im Kreis Düren wird aufgehoben

Weil zuletzt weniger Corona-Neuinfektionen gemeldet wurden, werden im Kreis Düren die geltenden Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Die Freude darüber könnte aber von kurzer Dauer sein.

Die Corona-Zusatzregeln, die der Kreis Mitte Dezember aufgrund seines anhaltend hohen Inzidenzwertes von mehr als 200 aufgestellt hat, gelten ab 5. Januar (Mitternacht) nicht mehr. Seit Neujahr liegt der Inzidenzwert, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, kontinuierlich unter 200. Auch die nächtliche Ausgangssperre gilt damit nicht mehr. Ab dem 5. Januar gelten damit im Kreis Düren ausschließlich die für ganz NRW in der Coronavirus-Schutzverordnung aufgestellten Regeln.

Die Sache hat nur einen Haken: Wie der Kreis selbst sagt, ist davon auszugehen, dass die aktuell niedrigeren Zahlen  nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegeln, da über die Feiertage deutlich weniger getestet wurde als sonst.

Frühestens Ende dieser Woche werden wieder aussagekräftige Zahlen vorliegen, heißt es von seiten des Kreises. Bei einem erneuten Anstieg der Inzidenz über 200, erklärte Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU), sei es nicht ausgeschlossen, dass im Kreis Düren wieder ergänzende Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Am Montag waren im Kreis 394 Menschen bekannterweise mit dem Coronavirus infiziert. Seit der letzten Meldung der Corona-Zahlen des Kreises am 31. Dezember gibt es 101 Neuinfektionen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 7194 Menschen positiv getestet worden. Leider sind 14 weitere Todesfälle (Menchen im Alter von 76 bis 94 Jahren) zu beklagen. Somit liegt die Zahl der Todesopfer bei 172. Die Zahl der Genesenen steigt um 305 auf 6628. Die zuletzt gemeldete Sieben-Tages-Inzidenz lautet: 103,5.

Die 394 Infizierten verteilen sich wie folgt: Aldenhoven: 20 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 496), Düren: 144 (2801), Heimbach: 4 (96), Hürtgenwald: 13 (272), Inden: 6 (128), Jülich: 46 (778), Kreuzau: 21 (379), Langerwehe: 12 (266), Linnich: 26 (285), Merzenich: 33 (330), Nideggen: 22 (301), Niederzier: 17 (421), Nörvenich: 10 (255), Titz: 12 (169) und Vettweiß: 8 (217).