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Wachstumswettbewerb der Gründerregion Aachen: Auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen

Wachstumswettbewerb der Gründerregion Aachen : Auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen

Schneller, höher, weiter: Beim Wachstumswettbewerb der Gründerregion Aachen geht es zwar nicht um das olympische Motto, aber durchaus darum, größer zu werden. „Hoch hinaus mit uns“ – das ist das Leitmotiv der AC2-Wachstumsinitiative, die in diesem Jahr in die 18. Runde geht.

Zur Gründerregion Aachen gehören auch die Kreise Heinsberg, Euskirchen und Düren. Somit sind alle kleinen und mittelständischen Unternehmen aus diesen Regionen angesprochen, sich zu beteiligen. „Der Wettbewerb hat eine große Bedeutung für den Kreis Düren“, sagte Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter beim Kreis Düren, bei der Vorstellung des Projekts. Angesichts des Strukturwandels brauche der Kreis Düren wachsende Unternehmen und neue, zusätzliche Arbeitsplätze. Dies sei auch mit Blick auf die Wachstumsoffensive des Kreises Düren wichtig. Danach verfolgt der Kreis Düren das Ziel, bis 2025 rund 30.000 Einwohner zu gewinnen. Gerade mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat der Wirtschaft seien, müssten unterstützt werden, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der Wettbewerb sieht eine fachliche Beratung mit zahlreichen ehrenamtlichen Fachkräften vor. Dadurch sollen Innovationen gefördert und Potenziale zur Expansion entdeckt werden. Die Unternehmen erhalten eine kostenfreie Unterstützung bei der Umsetzung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie. Ideen, die mitunter im Arbeitsalltag zu kurz kommen, könnten auf diese Weise professionell angegangen werden, sagte Christian Laudenberg, Geschäftsführer der Gründerregion Aachen. Das Beraterteam besteht unter anderem aus Finanzexperten, Juristen und Wirtschaftsprüfern. Die besten Konzept werden ausgezeichnet. Zuletzt haben Unternehmen aus dem Kreisgebiet gut abgeschnitten. „An diese Erfolge wollen wir anknüpfen“, sagte Anette Winker, Leiterin der Wirtschaftsförderung beim Kreis Düren.

Die beiden Unternehmen Terra Vesta Immobilien aus Jülich und Bestform Fitness aus Merzenich haben bereits am Wettbewerb teilgenommen und äußerten sich über ihre Geschäftsführerinnen Jennifer Schröder und Petra Nippes durchweg positiv. Beide sagten, von den Beraternetzwerken enorm profitiert zu haben.

Interessenten, die das Programm in Anspruch nehmen wollen, können sich bis zum 7. Dezember anmelden. Weitere Informationen, auch zur digitalen Startveranstaltung am 10. November, gibt es unter www.ac-quadrat.de.